Airbus A350 in den Farben von Philippine Airlines: Künftig in Europa zu sehen.

BestellungPhilippine Airlines wählt A350 statt Dreamliner

Die philippinische Nationalairline will expandieren. Dazu setzt Philippine Airlines auf den Airbus A350. Sie kauft 6 Exemplare des Langstreckenfliegers.

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Es dauerte lange. Aber seit vergangenem Sommer stehen die Philippinen nicht mehr auf der Schwarzen Liste der EU. Die Behörden der Union stufen die Luftfahrt des Inselstaates wieder als sicher genug ein, sodass die Flieger von philippinischen Airlines wieder ohne Einschränkungen in Europa landen dürfen. Diese neue Freiheit will auch Philippine Airlines nutzen.

DIe Nationalairline ordert zur Langstreckenexpansion sechs Airbus A350-900. Zudem sichert sie sich eine Option auf sechs weitere A350-900. Die neuen Flieger werden mit drei Klassen ausgestattet. Sie werden künftig auf der Strecke Manila - New York sowie zu neuen Zielen in Europa eingesetzt. Die A350 ersetzen die spritschluckenden A340-300.

Philippine Airlines plant neue Ziele in Europa

Die Wahl des A350 ist für Boeing eine bittere Niederlage. Eigentlich hatte Philippine Airlines nämlich bereits 10 777X ordern wollen. Später stufte die Fluglinie die modernen Flugzeuge dann aber als zu groß ein. Sie schaute sich dann die Boeing 787 Dreamliner an und nebenher auch noch den A350. «Wir haben uns nach einer tiefen technischen und kommerziellen Prüfung entschieden», so Philippine-Airlines-Chef Jaime J. Bautista in einer Mitteilung. Der A350 sei daraus als Sieger hervorgegangen, der am besten den eigenen Bedürfnissen entspreche.

Ab Herbst könnte Philippine Airlines dank dem Ende der Sanktionen wieder Amsterdam, Frankfurt, Paris und Rom bedienen.  Zudem könnten neue Nordamerika-Ziele hinzukommen. In den USA und Kanada leben besonders viele Exil-Filipinos. Dabei müssen aber vorerst noch ältere Flieger eingesetzt werden.

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