Passagiere packen mit an: Die Tu-134 wurde aus dem Eis befreit.

Festgefrorener JetPassagiere eisen Tu-134 los

Bei eisigen Temperaturen fror eine Tupolew Tu-134 von Utair am Boden fest. Nur dank der Hilfe der Passagiere konnte sie in Sibirien doch noch starten.

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Igarka im Winter ist kein freundlicher Ort. Temperaturen weit im Minusbereich verlangen den Menschen in der sibirischen Kleinstadt viel ab - und offenbar auch den Maschinen. Ein Charterflug von Katekavia mit einer Maschine von Utair sollte am Dienstag (25. November) am Flughafen Igarka Arbeiter abholen, die dort auf den Gas- und Ölfeldern arbeiten. Doch als die Tupolew Tu-134 starten wollte, kam sie nicht vom Fleck. Sie war am Boden fest gefroren.

Der Pilot bat deshalb die rund 70 Passagiere auszusteigen. Mit weniger Gewicht beladen, so hoffte er, werde sich die Maschine bewegen lassen. Er irrte. Sie blieb an Ort und Stelle und rührte sich nicht. Die Schmiere im Fahrwerk sei gefroren, berichten Augenzeugen der Zeitung Komsomolskaja Prawda. Das Thermometer zeigte immerhin minus 52 Grad.

Die Tu-134 konnte starten

Die Arbeiter aber, die wollten nicht auf ihren Urlaub in wärmeren Gefilden verzichten. Beherzt stiegen sie aus der Tupolew und begannen den Jet aus Sowjetproduktion zu schieben. Die starken Männer griffen die Tragfläche und stießen drauf los - und hatten Erfolg. Die Tu-134 konnte losrollen und mit den Passagieren starten.

Vorschriftsgemäß ist das freilich nicht. Die russischen Behörden untersuchen denn nun auch den Zwischenfall in Igarka.

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