Asiana AirlinesPassagier öffnet Notausgang im Flug

Kurz vor der Landung gelang es einem Passagier an Bord eines Fluges von Asiana, den Notausgang zu öffnen. Der Mann wurde mittlerweile festgenommen.

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Wer auf einem Sitz beim Notausgang sitzt, muss der Crew versichern, dass er im Notfall in der Lage ist, diesen zu öffnen. Allerdings auch wirklich nur dann. Auf einem Flug von Asiana Airlines hat ein Reisender das allerdings jetzt während des Landeanflugs getan - und damit selbst für einen Notfall an Bord gesorgt.

Geschehen ist das auf Asiana-Flug OZ8124 von Jeju nach Daegu in Südkorea am Freitag (26. Mai). Der Airbus A321 befand sich im Anflug und war kurz vor der Landung, als sich der Zwischenfall ereignete. Ein Video in den Sozialen Medien zeigt, wie die Notausgangstür des Fliegers auf der linken Seite geöffnet ist, während dieser sich noch in der Luft befindet.

Polizei ermittelt.

Von den 194 Insassen haben alle den Vorfall überlebt, doch neun Menschen mussten mit Atemproblemen in ein Krankenhaus gebracht werden. An Bord befanden sich auch mehrere Schulkinder auf dem Weg zu einer Sportveranstaltung. Eltern der Kinder berichten der koreanischen Nachrichtenagentur Yonhap, die Kinder seien am Weinen und traumatisiert gewesen.

Asiana Airlines bestätigt den Zwischenfall und erklärt, dass die Polizei nun ermittele, wie es dazu kommen konnte. Eine Notausgangstür im Reiseflug zu öffnen, ist quasi unmöglich. Der Druck, gegen den man dabei ankämpfen müsste, liegt bei über 10.000 Kilogramm. Doch je weiter in Richtung Boden es geht, desto weiter sinkt auch dieser Druck.

Passagier festgenommen

Wann genau der Passagier die Tür öffnete, ist nicht bekannt, aber laut dem Fernsehsender KBS News geschah es, als sich der Flieger bereits fast am Boden befand. Der Passagier, ein Mann um die 30, sei nach der Landung festgenommen worden.

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