Inuvik Airport: Hierhin wollte der Mann.

Dumm gelaufenPassagier fliegt in die falsche Stadt in der Arktis

Ein Fotograf reiste in die kanadische Arktis. Doch beim Transfer stieg er ins falsche Flugzeug. Er landete in Iqaluit und damit 3000 Kilometer vom eigentlichen Ziel entfernt.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Auf dem ersten Teil seiner Reise lief alles wie geplant. Christopher Paetkau stieg am Abend in Winnipeg ins Flugzeug und flog nach Calgary, wo er auf einen Flug umstieg, der ihn nach Yellowknife brachte. Dort übernachtete der Kanadier, um am Sonntagmorgen (12. August) einen Weiterflug nach Inuvik zu nehmen.

In der Stadt jenseits des nördlichen Polarkreises wollte der Naturfotograf seinem Beruf nachgehen und Tiere fotografieren. Als er am Morgen am Yellowknife Airport ankam, gab es Computerprobleme. Die Orientierung war deshalb nicht leicht. Als er zum angegebenen Gate kam, standen auf dem Vorfeld drei Flugzeuge. Zugleich wurden drei Flüge aufgerufen, erzählte Paetkau dem Sender CBC.

«Ich folgte wie ein Lemming»

Dem Mann wurde aber da beschieden, selbst noch 15 Minuten zu warten. Dann wurde er plötzlich aufs Vorfeld geschickt. Und er lief dort Menschen nach, die gerade zu einem Flieger marschierten. «Ich folgte wie ein Lemming», so Paetkau. Ein Fehler, wie sich später herausstellen sollte.

Paetkau nahm im Flugzeug Platz und schrieb noch einige SMS. Er habe dabei nicht auf die Durchsagen der Crew gehört, erzählte er. Und so kam es, dass der Fotograf in die völlig falsche Richtung flog. Das bemerket er auch nicht, als die Maschine von First Air in Rankin Inlet zwischenlandete.

14 Stunden unterwegs

Erst beim Weiterflug fragte er eine Flugbegleiterin, wann er denn in Inuvik ankomme. «Wir fliegen nicht nach Inuvik, wir fliegen nach Iqaluit», antwortet die verdutze Stewardess. Pech für Paetkau. Er landete am Ende einer Reise von fast 14 Stunden in einer Stadt in der kanadischen Arktis, die in Luftlinie 2800 Kilometer vom anvisierten Ziel in der kanadischen Arktis entfernt liegt.

Paetkau über seinen Fauxpas: «Ich machte einfach das beste daraus.»

Mehr zum Thema

Die ehemalige Fokker 28 Flotte von Canadian Regional am Flughafen Saskatoon: Die Flugzeuge wurden zerlegt.

Eine ganze Flotte Fokker F28 verrottete 20 Jahre in Kanada – jetzt kommt der Schredder

Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.

Als Kanada nach 9/11 innerhalb kürzester Zeit fast 240 Flugzeuge und Zehntausende Menschen aufnahm

ticker air-india-neu

Flüge nach Toronto: Air India baut Kanada-Angebot im Winter aus

ticker-kanada

Toronto: Kanadas Regierung lehnt Ausbau des Flughafens Billy Bishop ab

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier