Inuvik Airport: Hierhin wollte der Mann.

Dumm gelaufenPassagier fliegt in die falsche Stadt in der Arktis

Ein Fotograf reiste in die kanadische Arktis. Doch beim Transfer stieg er ins falsche Flugzeug. Er landete in Iqaluit und damit 3000 Kilometer vom eigentlichen Ziel entfernt.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Auf dem ersten Teil seiner Reise lief alles wie geplant. Christopher Paetkau stieg am Abend in Winnipeg ins Flugzeug und flog nach Calgary, wo er auf einen Flug umstieg, der ihn nach Yellowknife brachte. Dort übernachtete der Kanadier, um am Sonntagmorgen (12. August) einen Weiterflug nach Inuvik zu nehmen.

In der Stadt jenseits des nördlichen Polarkreises wollte der Naturfotograf seinem Beruf nachgehen und Tiere fotografieren. Als er am Morgen am Yellowknife Airport ankam, gab es Computerprobleme. Die Orientierung war deshalb nicht leicht. Als er zum angegebenen Gate kam, standen auf dem Vorfeld drei Flugzeuge. Zugleich wurden drei Flüge aufgerufen, erzählte Paetkau dem Sender CBC.

«Ich folgte wie ein Lemming»

Dem Mann wurde aber da beschieden, selbst noch 15 Minuten zu warten. Dann wurde er plötzlich aufs Vorfeld geschickt. Und er lief dort Menschen nach, die gerade zu einem Flieger marschierten. «Ich folgte wie ein Lemming», so Paetkau. Ein Fehler, wie sich später herausstellen sollte.

Paetkau nahm im Flugzeug Platz und schrieb noch einige SMS. Er habe dabei nicht auf die Durchsagen der Crew gehört, erzählte er. Und so kam es, dass der Fotograf in die völlig falsche Richtung flog. Das bemerket er auch nicht, als die Maschine von First Air in Rankin Inlet zwischenlandete.

14 Stunden unterwegs

Erst beim Weiterflug fragte er eine Flugbegleiterin, wann er denn in Inuvik ankomme. «Wir fliegen nicht nach Inuvik, wir fliegen nach Iqaluit», antwortet die verdutze Stewardess. Pech für Paetkau. Er landete am Ende einer Reise von fast 14 Stunden in einer Stadt in der kanadischen Arktis, die in Luftlinie 2800 Kilometer vom anvisierten Ziel in der kanadischen Arktis entfernt liegt.

Paetkau über seinen Fauxpas: «Ich machte einfach das beste daraus.»

Mehr zum Thema

Jetblue Airbus A220-300

Wie viel wissen Sie über den Airbus A220?

Airbus A321 LR von Air Transat: Die Airline streicht die USA-Flüge.

Air Transat streicht alle USA-Strecken

ticker-kanada

Kanada erlaubt deutlich mehr Flüge aus Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien

just planes nolinor 737 200 goose lake

In einer 41 Jahre alten Boeing 737-200 von einer verschneiten Goldmine nach Yellowknife

Video

ilyushin il 114 300 kaelte
Das neue russische Turboprop-Flugzeug wird in den eisigen Bedingungen des Fernen Ostens dringend benötigt - auch von Polar Airlines. Doch dafür ist noch eine Anpassung an der Ilyushin Il-114-300 nötig.
Timo Nowack
Timo Nowack
wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a321 lr etihad airways dus
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für massive Einschränkungen im Luftverkehr. Auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich sitzen daher Flugzeuge von Golfairlines fest. Welche Jets von Emirates, Qatar Airways und Co. an welchen Flughäfen stehen.
Timo Nowack
Timo Nowack