A380 von China Southern: muss am Boden bleiben.

Panne mit Chinas erstem A380

Zwei Wochen nach dem Erstflug nimmt China Southern ihren Airbus-Superjumbo schon außer Betrieb - wegen technischer Probleme.

Top-Jobs

aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Um 10 Uhr morgens hätte die Reise für die mehr als 400 Passagiere losgehen sollen. Es war der dritte geplante Flug von China Southern Airlines mit ihrem brandneuen A380 auf der Strecke von Peking nach Shanghai. Und es war immer noch eine der allerersten Flüge innerhalb von China mit dem neuen Flugzeug überhaupt. Doch die Reisenden wurden enttäuscht. Statt mit dem Superjumbo von Airbus flogen sie mit einem A330. Es gebe ein technisches Problem, erklärte China Southern in einer Mitteilung. «Wir müssen Ersatzteile aus dem Ausland einfliegen» so die Airline gemäß der Nachrichtenagentur Xinhua weiter.

Die Fluggesellschaft bot den Reisenden als Entschädigung 400 Yuan (rund 45 Euro/55 Franken) an. Denn viele von ihnen hatten die Reise extra gebucht, um einmal mit dem A380 fliegen zu können. Ab November wird der Superjumbo nämlich nicht mehr im Inlandverkehr, sondern auf internationalen Routen eingesetzt. «Wir entschuldigen uns bei allen Reisenden für die Unannehmlichkeiten» erklärte China Southern. «Die Sicherheit unserer Passagiere kommt stets zuerst. Wir werden das Problem beheben und den A380 so schnell wie möglich wieder in Betrieb nehmen» so die Airline weiter.

Acht Luxuskabinen

China Southern hatte ihren ersten A380 am 15. Oktober in Empfang genommen. Danach war er zuerst auf der Strecke von Peking nach Guangzhou im Einsatz, danach folgte Peking nach Shanghai. Insgesamt orderte die chinesische Fluggesellschaft fünf Superjumbos. Der zweite soll im Dezember ausgeliefert werden, die anderen drei folgen nächstes Jahr. Sie setzt auf eine Konfiguration mit 506 Sitzplätzen - 428 Economyplätze, 70 Businesssitze und acht Luxussuiten.

Ergänzung vom 31. Oktober

China Southern meldete am späten Sonntagabend, dass das Problem inzwischen behoben sei. Die technischen Schwierigkeiten betrafen offenbar die Steuerung und den Antrieb der Auftriebshilfen. Am Montag stand der A380 wieder im EInsatz und absolvierte einen Flug - offenbar problemlos.

Mehr zum Thema

ticker-airbus-a380

F-WWOW: Erster Airbus A380 absolviert weiteren Testflug

Beschädigter Reifen, spuren und zerstörte Lampen: Ein Airbus A380 von Lufthansa setzte in München zu früh auf.

Sieben Reifen kaputt, drei Lichter zerstört: Warum Lufthansas Airbus A380 vor der Piste landete

Airbus A380 mit Triebwerken von Engine Alliance: Problem mit einer Dichtung.

FAA schickt Airbus-A380-Triebwerke in die Werkstatt

So wird es im Oberdeck der Airbus A380 von British Airways  aussehen: 106 Sitze nur in der Business Class.

British Airways zeigt die größte Business Class der Welt

Video

air new zealand syknest
Air New Zealand verschiebt den Start ihrer Schlafkojen für die Economy Class abermals. Eigentlich sollte Syknest 2026 endlich in der Boeing 787 abheben. Doch noch fehlt die Zertifizierung - da erneut eine Behörde bei der Zulassung nicht hinterherkommt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Gulfstream G400 von Baires Fly: Das Flugzeug mit der Kennung LV-JQW brachte Flavio Bolsonaro in die USA.
Eine rund 22 Jahre alte Gulfstream G400 von Baires Fly brachte Flávio Bolsonaro und seine Familie über Ecuador nach Miami. Die argentinische Charterfirma flog einst auch Javier Milei - und auch ihr Eigentümer hat Ärger mit der Justiz.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack