Entwurf des Flughafen Sohar: Der einzige Anbieter zieht sich zurück.

Rückzug von Oman Air aus SoharKassel Calden auf omanisch

Oman Air zieht sich vom Regionalairport Sohar zurück, noch bevor er fertiggestellt ist. Sie war die einzige Anbieterin, die von dort aus flog. Das erinnert an einen Fall in Deutschland.

Top-Jobs

aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Seit dieser Woche ist es völlig ruhig am Flughafen im Nordosten des Landes. Oman Air hat bis auf weiteres alle Flüge am Sohar Airport eingestellt. Seit Ende 2014 hatte ihn die Nationalairline als einziger Anbieter angeflogen. Doch wie die Fluggesellschaft mitteilt, erwirtschaftete sie auf der Route nicht die angestrebten Resultate. Darum zog sie die Notbremse.

Eigentlich hätte Oman Air die Region um Sohar via Muscat mit der Welt verbinden und so auch für Wirtschaftswachstum sorgen sollen. Daher entschied sich die Regierung ursprünglich auch für den Bau des Flughafens. Bisher hat er umgerechnet rund 145 Millionen Euro gekostet. Noch ist der Sohar Airport nicht fertig. Eine dritte Phase, in der das Terminal fertiggestellt werden soll – derzeit gibt es nur ein temporäres – soll noch einmal rund 83 Millionen Euro kosten. Die Hoffnung lebt weiter.

Regierung hofft weiter

Man hoffe immer noch, dass man irgendwann einmal internationale Ziele ab Sohar bediene und andere Airlines anziehe, so Hilal Al Sidrani von der lokalen Regierung. Er gesteht aber ein, dass der Rückzug von Oman Air ein herber Rückschlag ist. Investoren würden sich nun zwei Mal überlegen, ob sie Geld in die Region pumpen.

Ein bisschen erinnert das Ganze an den Fall des deutschen Regionalflughafens Kassel Calden. Denn auch der steht kommenden Winter ohne Flüge da und hat seit der Eröffnung zu kämpfen. Kritiker sehen in dem Regionalairport ein Millionengrab – ebenso wie Kritiker des Projektes in Oman.

Einfach per Bus zu erreichen

Es gebe genügend Busverbindungen und Verkehrsinfrastruktur, um Sohar und Muscat auf dem Landweg zu verbinden, ätzen Geschäftsleute gegenüber der Times of Oman. Auch Oman Air macht auf acht tägliche Busverbindungen nach Muscat aufmerksam, welche die Nationalen Transportbetriebe anbieten. Mit denen könne man stressfrei und effizient zum Oman-Air-Drehkreuz gelangen.

Mehr zum Thema

Airbus A321 LR von Etihad Airways: Die Golfairline ist zufreiden mit dem neuen Modell.

Etihad Airways erreicht wieder Auslastung von 92 Prozent

Boeing 777 von Qatar Airways: Teilweise mit leeren Sitzen unterwegs.

Qatar fliegt mit leeren Boeing 777 in Australien

Qatar-Airways: Vorwürfe seitens der Besatzungen.

Pilot von Qatar Airways: «Bin während des Sinkflugs eingeschlafen»

Airbus A321 Neo von Qatar Airways: Sind Boeing 737 Max eine geeignete Alternative? Airbus sagt: Ja.

Airbus kündigt Vertrag über 50 A321 Neo mit Qatar Airways

Video

air new zealand syknest
Air New Zealand verschiebt den Start ihrer Schlafkojen für die Economy Class abermals. Eigentlich sollte Syknest 2026 endlich in der Boeing 787 abheben. Doch noch fehlt die Zertifizierung - da erneut eine Behörde bei der Zulassung nicht hinterherkommt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Gulfstream G400 von Baires Fly: Das Flugzeug mit der Kennung LV-JQW brachte Flavio Bolsonaro in die USA.
Eine rund 22 Jahre alte Gulfstream G400 von Baires Fly brachte Flávio Bolsonaro und seine Familie über Ecuador nach Miami. Die argentinische Charterfirma flog einst auch Javier Milei - und auch ihr Eigentümer hat Ärger mit der Justiz.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack