Bombardier C-Series im Odyssey-Kleid: Flüge nach Nordamerika und in den Nahen Osten.

Odyssey Airlines sucht eine Million

Die Business-Airline will ab 2016 von London City aus mit Bombardiers C-Series in die Welt fliegen. Nun sucht Odyssey Airlines Investoren - per Crowdfunding.

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Fünf Millionen Pfund oder umgerechnet 6,1 Millionen Euro brachten die Gründer und andere Investoren schon ein. Auch der einflussreiche Londoner Financier Jon Moulton hat mit investiert, weil er das Management für ungewöhnlich engagiert und das Projekt für innovativ hält. Doch Odyssey Airlines will für den Betriebsstart noch mehr Geld. Deshalb wendet sich die Fluggesellschaft nun ans breite Publikum.

Odyssey will sich eine weitere Million Pfund per Crowdfunding beschaffen. Kleinanleger können auf der Plattform Crowdcube per Mausklick zu Aktionären von Odyssey werden. Schon mit wenigen Pfund ist man dabei. Rund ein Viertel des frischen Kapitals hat die Fluglinie bereits eingesammelt.

Quasi ein Ersatz für die Concorde

Odyssey blieb lange in Phantom. Inzwischen weiß man aber schon einiges über die Fluglinie. Sie plant ab 2016 Direktflüge vom London City Airport aus in die USA und nach Kanada, in den Nahen Osten sowie nach Europa anzubieten. Der kleine Londoner Flughafen soll für schnelle Ein- und Aussteigezeiten sorgen. Schließlich richtet sich Odyssey an komfortliebende Reisende mit knappem Zeitbudget.

Für den Betrieb bestellte Odyssey bereits 2011 zehn Bombardier C-Series CS100. Die Flugzeuge werden ausschließlich eine Business Class aufweisen. Sie soll eine völlig neue Bestuhlung erhalten und Sessel, die sich in die längsten Vollflach-Betten der Branche verwandeln lassen. Vom Erfolg ist Odyssey überzeugt. «Wir haben das optimale Flugzeug in der optimalen Konfiguration für diese Strecken», erklärte Geschäftsführer Adam Scott der Zeitung City A.M. Man sei quasi ein Ersatz für die Concorde, so der Kanadier weiter.

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