Eurowings-Flieger in Düsseldorf: Viele Verspätungen im Mai.

Nordrhein-Westfalen Regierung macht Druck auf Airlines wegen Verspätungen

Die Landesregierung von NRW wirft Airlines vor, zu knapp zu planen - deswegen würden bei Verspätungen zu viele Nachtlandungen in Düsseldorf entstehen.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Wetter, Streiks, hohes Reiseaufkommen – es gab in diesem Jahr schon viele Gründe für Verspätungen. Und das wird nun in Nordrhein-Westfalen offenbar zum Politikum. Wie die Zeitung Rheinische Post berichtet, hat Landes-Verkehrsminister Hendrik Wüst Vertreter der wichtigen Airlines wie Eurowings und Laudamotion zu Gesprächen zitiert. Es geht dabei um Nachtlandungen als Folge der vielen Verspätungen.

Laut der Zeitung kam es im Mai zu 313 Landungen nach 23 Uhr – also nachdem das Nachtflugverbot eigentlich gilt. Der Verkehrsminister des Bundeslandes wirft den Airlines implizit vor, dass sie die Kapazitäten nach dem Aus von Air Berlin zu schnell hochgefahren haben. «Man kann den Eindruck haben, dass die Umläufe so eng getaktet sind , dass Verspätungen billigend in Kauf genommen werden», zitiert ihn die Rheinische Post.

Zu wenig Ersatzflugzeuge?

Zu oft würden Ersatzflugzeuge fehlen, wenn eine Maschine ausfalle. Ihm sei bewusst, dass das Aus der zweitgrößten deutschen Airline operationell herausfordernd sei, so Wüst. Aber: «Dann muss man eben vorsichtiger agieren.» Noch vor den bald beginnenden Sommerferien müssten die Fluglinien die Verspätungen in den Griff bekommen, heißt es weiter.

Bereits im Frühling hatte die Regierung Eurowings aufgefordert, «sämtliche Defizite so schnell wie möglich zu beseitigen.» Und sie hatte mit Konsequenzen gedroht, sollte das nicht gelingen. Was diese Konsequenzen sein sollen, ist allerdings nicht bekannt. Laut den Fluglinien sind die Hauptgründe für die Verspätungen allerdings nicht die hohen Kapazitäten. Ein Teil der Verspätungen entfalle auf die vielen Gewitter – doch für den größten Teil seien die Fluglotsenstreiks verantwortlich.

Zu wenig Personal?

Ryanair wittert noch einen dritten Auslöser für die Verspätungen. Die irische Fluggesellschaft wirft den Flugsicherungen vor, zuwenig Personal angestellt zu haben, um alle Flüge abwickeln zu können. «Die Situation ist an den Wochenenden besonders schlimm und vor allem die britische und die deutsche Flugsicherung verstecken sich hinter dem schlechten Wetter und beschönigenden Ausdrücken wie ‹Kapazitätsrestriktionen›», so Ryanair-Chef Michael O’Leary.

Mehr zum Thema

ticker-deutschland

Deutsche Regierung macht ernst mit Bürokratieabbau im Verkehr - Luftverkehrsbranche zufrieden

ticker-deutschland

Fluggesellschaften kritisieren fehlende Reform der Flughafenentgelte im Infrastruktur-Zukunftsgesetz

ticker-deutschland

Deutschland - Resteuropa 92:111

ticker-deutschland

Deutsche Regierung verabschiedet neue Luftfahrtstrategie

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil