Antonov An-26 von Constanta Airline: Nova Poshta setzt bei ihrer Supernova Airlines vorerst auf geleaste Flugzeuge.

Supernova AirlinesNeue ukrainische Airline startet vorerst im Ausland

Vor dem Krieg präsentierte der ukrainische Postkonzern Nova Poshta Pläne für eine eigene Frachtairline. Trotz widriger Umstände bringt er Supernova Airlines jetzt an den Start. Allerdings nicht so wie geplant.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Geplant war es ganz anders. Eigentlich wollte Supernova Airlines im Sommer 2022 starten. Und vorgesehen waren Flüge mit zwei Boeing 757-200 ab Kyiv und Lviv in die USA und nach China. Doch wenige Wochen nachdem die neue ukrainische Frachtairline ihre Pläne vorstellte, überfiel Russland die Ukraine.

Trotz des Krieges hat das Management von Supernova Airlines weitergearbeitet. Mit Erfolg. Am 16. Januar erhielt sie ihr Luftverkehrsbetreiberzeugnis (Englisch: AOC). «Dies ist ein Beispiel für die Unbeugsamkeit der Ukrainerinnen und Ukrainer», kommentiert Chef Yaroslav Krasnozhon. Im Frühjahr 2023 werde seine Frachtairline die ersten Flüge durchführen.

Zwei Antonov An-26 statt zwei Boeing 757

Supernova Airlines ist eine Tochtergesellschaft des privaten Post- und Kurierunternehmens Nova Poshta. Es will mit der neuen Fluglinie seine Pakete selbst befördern, statt Drittanbieter einzubeziehen. So könne man Kontrolle und Zeit gewinnen, erklärte die Firma bei der Bekanntgabe der Pläne.

Zwei Flugzeuge besitzt Supernova Airlines bereits. Statt Boeing 757 sind es vorerst zwei geleaste Antonov An-26. Gemäß dem Portal Avianews handelt es sich um die Flieger mit den Kennzeichen UR-UZI und UR-UZM. Sie gehören der 1998 gegründeten ukrainischen Frachtairline Constanta und sind 44- und 40-jährig.

Start von grenznahen Flughäfen

Nach Kriegsende werde man mit den An-26 ab Kyiv und Lviv starten, so Supernova Airlines und Nova Poshta. Vorerst aber setze man sie ab Flughäfen an der Grenze zur Ukraine ein. «Wir glauben an die Streitkräfte und verstehen, dass eine schnelle und sichere Logistik entscheidend ist, um unseren Sieg zu beschleunigen und die Ukrainer mit den notwendigen Gütern zu versorgen», erklären sie in einer Mitteilung.

Mehr zum Thema

Flugzeug von Supernova Airlines: Unterwegs in den Farben von und für Nova Poshta.

Neue ukrainische Airline mit heiklem Namen

Antonov An-124 von Antonov Airlines: Weltweit im Einsatz - trotz Krieg.

Antonov Airlines hat in Leipzig genug Ersatzteile bis Ende 2023

Die Antonov An-26 nach der Rückkehr nach Juba: Die Maschine, ...

Antonov An-26 verliert Propeller mitten im Flug

airbus a319 windrose

Windrose Airlines fliegt mit zusammengepuzzeltem Airbus A319 in Israel

Video

air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack
Dassault Falcon 10X: Die Franzosen haben am 10. März das Rollout gefeiert.
Die Entwicklung verzögerte sich immer mehr. Nun hat Dassault endlich ihren neuesten Ultralangstrecken-Businessjet erstmals öffentlich präsentiert. Die Falcon 10X soll mit Geräumigkeit, Reichweite und Geschwindigkeit punkten.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Raketenabwehr: Ist im Iran-Krieg zentral geworden.
Raketen, Drohnen und Apaches: Mit Jets, Hubschraubern und Flugabwehrsystemen verteidigen sich die Vereinigten Arabischen Emirate und sorgen so auch dafür, dass Flugzeuge von Emirates, Etihad, Flydubai oder Air Arabia wieder starten können.
gerard al fil
Gérard Al-Fil