Antonov An-26 von Constanta Airline: Nova Poshta setzt bei ihrer Supernova Airlines vorerst auf geleaste Flugzeuge.

Supernova AirlinesNeue ukrainische Airline startet vorerst im Ausland

Vor dem Krieg präsentierte der ukrainische Postkonzern Nova Poshta Pläne für eine eigene Frachtairline. Trotz widriger Umstände bringt er Supernova Airlines jetzt an den Start. Allerdings nicht so wie geplant.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Geplant war es ganz anders. Eigentlich wollte Supernova Airlines im Sommer 2022 starten. Und vorgesehen waren Flüge mit zwei Boeing 757-200 ab Kyiv und Lviv in die USA und nach China. Doch wenige Wochen nachdem die neue ukrainische Frachtairline ihre Pläne vorstellte, überfiel Russland die Ukraine.

Trotz des Krieges hat das Management von Supernova Airlines weitergearbeitet. Mit Erfolg. Am 16. Januar erhielt sie ihr Luftverkehrsbetreiberzeugnis (Englisch: AOC). «Dies ist ein Beispiel für die Unbeugsamkeit der Ukrainerinnen und Ukrainer», kommentiert Chef Yaroslav Krasnozhon. Im Frühjahr 2023 werde seine Frachtairline die ersten Flüge durchführen.

Zwei Antonov An-26 statt zwei Boeing 757

Supernova Airlines ist eine Tochtergesellschaft des privaten Post- und Kurierunternehmens Nova Poshta. Es will mit der neuen Fluglinie seine Pakete selbst befördern, statt Drittanbieter einzubeziehen. So könne man Kontrolle und Zeit gewinnen, erklärte die Firma bei der Bekanntgabe der Pläne.

Zwei Flugzeuge besitzt Supernova Airlines bereits. Statt Boeing 757 sind es vorerst zwei geleaste Antonov An-26. Gemäß dem Portal Avianews handelt es sich um die Flieger mit den Kennzeichen UR-UZI und UR-UZM. Sie gehören der 1998 gegründeten ukrainischen Frachtairline Constanta und sind 44- und 40-jährig.

Start von grenznahen Flughäfen

Nach Kriegsende werde man mit den An-26 ab Kyiv und Lviv starten, so Supernova Airlines und Nova Poshta. Vorerst aber setze man sie ab Flughäfen an der Grenze zur Ukraine ein. «Wir glauben an die Streitkräfte und verstehen, dass eine schnelle und sichere Logistik entscheidend ist, um unseren Sieg zu beschleunigen und die Ukrainer mit den notwendigen Gütern zu versorgen», erklären sie in einer Mitteilung.

Mehr zum Thema

Flugzeug von Supernova Airlines: Unterwegs in den Farben von und für Nova Poshta.

Neue ukrainische Airline mit heiklem Namen

Antonov An-124 von Antonov Airlines: Weltweit im Einsatz - trotz Krieg.

Antonov Airlines hat in Leipzig genug Ersatzteile bis Ende 2023

Die Antonov An-26 nach der Rückkehr nach Juba: Die Maschine, ...

Antonov An-26 verliert Propeller mitten im Flug

Der ukrainische Präsident und seine Frau bei der Ankunft tin Norwegen: Es ging glimpflich aus.

Zelenskyys Airbus A319 entgeht offenbar nur knapp einer Drohne

Video

Die Notrutsche wird abtransportiert: Verzögerungen beim Abflug der Boeing 767 von Austrian Airlines.
Eine versehentlich ausgelöste Notrutsche sorgte bei einer Boeing 767 von Austrian Airlines in Montreal für Verspätung. Die Rutsche musste ausgebaut und die betroffene Tür gesperrt werden. Dadurch durften statt 209 nur noch 141 Passagiere mit nach Wien fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack