Flugzeug von Supernova Airlines: Unterwegs in den Farben von und für Nova Poshta.

Supernova AirlinesNeue ukrainische Airline mit heiklem Namen

Das ukrainische Post- und Kurierunternehmen Nova Poshta startet eine eigene Frachtfluggesellschaft: Supernova Airlines soll ihm mehr Unabhängigkeit bringen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Das Ereignis sei «ein schnell eintretendes, helles Aufleuchten eines massereichen Sterns am Ende seiner Entwicklung durch eine Explosion», schreibt das Max-Planck-Institut für Radioastronomie über eine Supernova. Dabei werde «ein großer Teil des Sterns vernichtet». Ob der Begriff aus der Astronomie ein idealer Firmenname ist, kann man deshalb bezweifeln.

Doch eine neue Frachtairline aus der Ukraine hat sich genau dafür entschieden. Supernova Airlines nennt sie sich und ist eine Tochtergesellschaft des privaten Post- und Kurierunternehmens Nova Poshta. Die Flotte wird aus zwei Fliegern bestehen, dem gesetzlichen Minimum der Ukraine.

Eine Notwendigkeit für Nova Poshta

Die beiden Jets - gemäß dem Luftfahrtdatenportal CH Aviation handelt es sich um Boeing 757-200 – werden ab Mitte 2022 von der Ukraine aus in die USA und nach China fliegen. Konkret geht es von Boryspil Airport und Lviv Airport im Westen des Landes nach New York. Welcher chinesische Flughafen angesteuert werden soll, ist noch nicht klar.

«Die Gründung unserer eigenen Fluggesellschaft ist eine operative Notwendigkeit. Wir wollten unsere Pakete selbst befördern, ohne Drittanbieter einzubeziehen», sagte Nova-Poshta-Chef Yuriy Benevitsky gegenüber ukrainischen Medien. So könne man Kontrolle und die Zeit gewinnen. Bisher verließ sich Nova Poshta auf andere Anbieter wie Ukraine International Airlines, Turkish Airlines oder Lufthansa.

Warten auf das AOC

Auf das Luftverkehrsbetreiberzeugnis (Englisch: AOC) wartet die Fluggesellschaft noch. Im April soll sie eintreffen. Danach muss Nova Poshta hoffen, dass Supernova Airlines ihrem Namen nicht gerecht wird.

Mehr zum Thema

Der erste Airbus A330 der spanischen Post: Betrieben von Iberojet.

Spanische Post hat ihren ersten Airbus A330

Der Airbus A321 vor seiner Abreise nach Asien: Umbau in Singapur.

Jetzt wird Lufthansa Cargos zweiter Airbus A321 umgebaut

Hello Austria! Die Boeing 757 wechselte  die Registrierung.

DHL macht Österreich zum Brexit-Gewinner

Der ukrainische Präsident und seine Frau bei der Ankunft tin Norwegen: Es ging glimpflich aus.

Zelenskyys Airbus A319 entgeht offenbar nur knapp einer Drohne

Video

Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies