Boeing 777 von British Airways: Die Lüftung war verstopft.

Boeing 777 von British AirwaysNotlandung wegen schlechter Luft im Cockpit

Allen drei Piloten im Cockpit einer British-Airways-Maschine wurde direkt nach dem Start in London unwohl. Nun weiß man, woran das lag.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Schon im Steigflug war irgendetwas anders als sonst. Die Boeing 777-200 von British Airways hatte gerade in London Heathrow abgehoben und sollte die 235 Insassen nach Seattle an der amerikanischen Westküste bringen. Allen drei Piloten im Cockpit wurde aber direkt nach dem Start am 6. März dieses Jahres «ungewöhnlich warm». So heißt es in einem nun veröffentlichten Bericht der britischen Untersuchungsbehörde Air Accidents Investigation Branch. Die Lüftung habe das Cockpit mit unterdurchschnittlich viel Luft versorgt.

Als die Boeing mit der Kennzeichnung G-RAES dann die Reiseflughöhe von 34'000 Fuß (10.363 Meter) erreicht hatte, wurde allen drei Piloten dann plötzlich richtig unwohl. Sie entschlossen sich, die Cockpittür zu öffnen, um etwas Durchzug zu schaffen. Das verstößt eigentlich gegen geltende Regeln, die zur Terrorismusbekämpfung seit dem 11. September 2001 gelten. Doch es half: Die Piloten konnten wieder klarer denken. Ein «kräftiger» Kopilot und zwei Flugbegleiter bewachten das Cockpit in der Zeit.

Die Boeing 777 kehrte über Schottland um

Über Schottland entschloss sich die Cockpit-Crew dann, umzukehren. Alle kehrten zurück an ihre Plätze und setzten Sauerstoffmasken auf. Die Landung in Heathrow erfolgte ohne weitere Vorkommnisse. Inzwischen ist auch klar, was das Unwohlsein bei den Piloten ausgelöst hatte: Bei der Untersuchung des Lüftungssystem fanden die Techniker Fremdkörper, welche die Luftzufuhr zum Cockpit fast komplett unterbrachen. Wie diese dahin gelangt seien, müsse man nun noch ermitteln.

Standardmäßig müssen die Filter im Luftkanal alle 400 Tage ersetzt werden. Zuletzt war das im September 2014 geschehen. Laut der britischen Behörde hat British Airways in einem internen Bericht zu dem Zwischenfall Stellung bezogen. Man solle den Zwischenfall bei der ganzen Fluggesellschaft publik machen, um Piloten auf das mögliche Problem aufmerksam zu machen.

Mehr zum Thema

ticker-british-airways

British Airways setzt Nahost-Flüge länger aus

ticker-british-airways

Auch British Airways holt gestrandete Crews aus Krisenregion zurück

british airways airbus a380 landing london heathrow-ref42999

So baut British Airways die Kabinen ihrer Airbus A380 um

ticker-british-airways

British Airways bietet neue Avios-Only-Flüge ab London City an

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack