Pilatus PC-24 des Rettungsdienstes des North Slope Borough: Vereiste und verschneite Pisten sind hier keine Seltenheit.

Rettungsflieger in Nord-AlaskaPilatus PC-24 fliegt jetzt bei minus 26 Grad

Der Schweizer Flugzeugbauer hat seinen vierten PC-24 mit Ambulanzausstattung ausgeliefert. Der Jet kommt in besonders harschen Umweltbedingungen zum Einsatz.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Mit 246.000 Quadratkilometern hat der North Slope Borough etwa so viel Fläche wie Großbritannien plus Nordirland. Im nördlichsten Verwaltungsbezirk der USA leben allerdings nur etwa 9800 Einwohner. Wenn es unter ihnen einen medizinischen Notfall gibt, muss das Such- und Rettungsdepartement des North Slope Borough schnell zur Stelle sein.

Neben zwei Hubschraubern und einem Turbopropflugzeug setzen die Retter in dem riesigen Territorium in Nord-Alaska dafür jetzt auch einen PC-24-Jet von Pilatus ein. Schon im Januar hatte der Schweizer Flugzeugbauer die Maschine, die mit zwei Patientenliegen und fünf Passagiersitzen ausgestattet ist, an das North Slope Borough Search and Rescue Department übergeben.

Verschneite Schotterpiste

Im Hauptort Utqiagvik, früher Barrow, liegt die Durchschnittstemperatur Mitte Januar bei minus 26 Grad Celsius. Die Sonne geht erst Anfang Februar vollständig über dem Horizont auf. Viele der Such- und Rettungsflüge im North Slope Borough starten und landen auf schnee- und eisbedeckten Pisten, manchmal aus Asphalt, manchmal aus Schotter.

Die Direktorin des Such- und Rettungsdepartements, April Brooks, begründet die Entscheidung für den PC-24 unter anderem mit dessen Frachttür, der großen Kabine «und der Fähigkeit, von kurzen, unbefestigten Start- und Landebahnen aus zu operieren». Der PC-24 hatte im Februar die Zertifizierung für Starts und Landungen auf Gras sowie auf nasser Erde und Schnee erhalten. Bereits 2018 war der Flieger für trockenen Sand und Schotter zugelassen worden.

Der vierte Ambulanz-PC-24

Für Pilatus ist es bereits der vierte PC-24, der mit einer Ambulanzausstattung ausgeliefert wurde. Weitere werden folgen. Alleine die schwedische Svenskt Ambulansflyg hat sechs der Flieger bestellt.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Fotos des PC-24 im North Slope Borough.

Mehr zum Thema

Pilatus PC-24 auf einer Naturpiste:  Tests in verschiedenen Ländern.

PC-24 darf auf Gras, Schlamm und Schnee landen

Svenskt Ambulansflyg bestätigt Kauf von sechs Pilatus PC-24

Svenskt Ambulansflyg bestätigt Kauf von sechs Pilatus PC-24

Ein Blick in Prototyp Nummer drei von Pilatus' PC-24 auf der Messe Ebace in Genf: Der Andrang war groß.

So sieht es im Innern des Pilatus PC-24 aus

TSA-Kontrollen (hier in Denver): Fallen sie an kleineren US-Airports bald weg?

Warteschlagen an Flughäfen in den USA werden länger und länger - und bald starten die Frühlingsferien

Video

crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin