Boeing 737-800: Flottenzuwachs durch Frachter.

RusslandNordstar will sich unter Frachtairlines mischen

Die russische Fluglinie und Schwester von Smartavia will mehr als nur Charter- und Linienflieger sein. Mit bis zu fünf Boeing 767 F will sich Nordavia reine Frachtflieger beschaffen.

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Nordstar ist bis jetzt vor allem mit Passagieren unterwegs. Die Flotte der privaten russischen Fluglinie umfasst acht Boeing 737-800, eine Boeing 737-300 sowie fünf ATR 42-500. Die Flieger werden größtenteils im Charterbetrieb sowie auf wenigen Linienstrecken innerhalb Russlands eingesetzt. Doch nun möchte die Fluglinie, die wie die russische Smartavia eine Tochter des Rohstoffgiganten Nornickel ist, das Geschäft mit reinen Frachtflügen aufbauen.

Dafür wird Nordstar bis zu fünf Frachtflugzeuge vom Typ Boeing 767-300 F leasen. Mit den Mittel- und Langstreckenfrachtern sollen Ziele in Russland sowie in China und Europa angeflogen werden, schreibt die Fluglinie in einer Mitteilung. Die Cargoflieger werden in Zusammenarbeit mit dem russischen Luftfrachtunternehmen Kratos betrieben. Sie hat sich auf Bodendienstleistungen spezialisiert und arbeitet bereits mit Air Bridge Cargo zusammen, die dem russischen Frachtriesen Volga Dnepr gehört. Der Projektstart ist für 2020 geplant.

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