Noemi: Soll Nordic Seaplanes wachsen helfen.

Wasserflugzeug-AirlineNordic Seaplanes setzt auf elektrische Amphibienflugzeuge

Die dänische Wasserflugzeug-Airline will neue Märkte erschließen. Dafür tut sich Nordic Seaplanes jetzt mit dem Hersteller eines Amphibienflugzeuges zusammen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Nordic Seaplanes ist ohnehin schon eine Pionierin. Sie ist die einzige europäische Linienfluggesellschaft, die Wasserflugzeuge im Linien- und Charterverkehr einsetzt. Und jetzt geht sie noch weiter. Denn auch, was Innovation angeht, will die Fluggesellschaft aus Dänemark, die inzwischen wie so viele eine Tochter in Malta hat, vorwärts machen.

In Kopenhagen wurde ein Vertrag zwischen dem dänischen Wasserflugzeugbetreiber und der Elfy Group, einem norwegischen Entwickler eines vollelektrischen Wasserflugzeuges abgeschlossen. Im Rahmen der Veranstaltung «Nordic Horizons - Toward future flight» unterzeichneten Ole Christiansen, Vorstandsvorsitzender von Nordic Seaplanes, und Eric Lithun,Chef und Gründer von Elfly eine Absichtserklärung über den Kauf von 5 Flugzeugen mit einer Option auf weitere 10 Noemi-Amphibienflugzeuge.

Verbindung zwischen Kopenhagen und Aarhus

Zusätzlich vereinbarte man eine umfassendere Zusammenarbeit zur Erschließung neuer Küstenmärkte außerhalb Skandinaviens. Die beiden DHC6-300 Twin Otter der Fluglinie verkehren seit 2016 jeden Werktag zwischen Kopenhagen und Aarhus, einer 45-minütigen Verbindung zwischen den beiden größten Städten Dänemarks. Bereits in der Vergangenheit hat das Unternehmen, das von den beiden Wasserflugzeugpiloten Lasse Rungholm und Lars Erik Nielsen gegründet wurde, aber Absichten ihr Angebot auf andere Märkte weltweit auszubauen.

Im vergangenen Jahr erhielt Nordic Seaplanes dazu ein eigenes maltesisches Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC). Das Betriebsteam der Fluggesellschaft wird laut eigenen Aussagen während der weiteren Entwicklung des elektrischen Wasserflugzeuges eng mit Elfly zusammenarbeiten und seine Erfahrungen im Wasserbetrieb mit De Havilland Twin Otter einbringen.

Noemi soll helfen, neue Märkte zu erschließen

Nordic-Seaplane-Chef Christensen sieht mit der Unterzeichnung der 150 Millionen US-Dollar schweren Absichtserklärung, die ökologische Zukunft seines Unternehmens gesichert: «Wir haben einen sehr erfolgreichen Betrieb mit unseren Twin Otters, aber wir freuen uns auf eine Zukunft bis 2030, die elektrisch ist.» Mit der Noemi von Elfly in einer 9-sitzigen Konfiguration investiere man in saubere Technologie und Nachhaltigkeit, «die unser Geschäft bis weit in die Zukunft sichern wird, nicht nur in Dänemark, sondern auch bei der Expansion in andere Küstenmärkte.»

Mehr zum Thema

De Havilland Canada DHC-6 300 von Nordic Seaplanes: Bald auch auf Malta zu sehen.

Malta bekommt eine neue Wasserflugzeug-Airline

«Ich denke, diese Woche starten die ersten Flüge»

«Ich denke, diese Woche starten die ersten Flüge»

USA wollen gigantisches Wasserflugzeug entwickeln

USA wollen gigantisches Wasserflugzeug entwickeln

ticker elfly group

Elektrische Wasserflugzeuge: Elfly Group erhält Bestellung aus den USA

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier