Soldaten der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit CSTO bei einer Übung: 2500 von ihnen sichern in Kasachstan kritische Infrastruktur.

Zahlreiche Airlines stoppen FlügeNoch immer kaum Flugverkehr in Kasachstan

Russische Truppen haben den Flughafen Almaty gesichert. Andere Airports sind noch in den Händen der Protestierenden. Noch immer gibt es aber kaum Flugverkehr in Kasachstan.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Über viele Jahre aufgestaute Frustrationen über Korruption, Armut und fehlende Freiheit haben sich in Kasachstan Anfang der Woche in gewaltsamen Unruhen entladen. Bei Auseinandersetzungen zwischen der Bevölkerung und den Sicherheitskräften sind bereits Dutzende von Menschen gestorben.

Am Freitag (7. Januar) erließ Präsident Kassym-Jomart Tokayev einen Schießbefehl. Zuvor hatte er die Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit CSTO, ein Sicherheitspakt angeführt von Russland und eigentlich nicht für interne Probleme gedacht, zu Hilfe gerufen. Ihre Truppen sind in Kasachstan eingetroffen. Die 2500 Soldaten sollen zentrale Infrasturkturen sichern - wie etwa den Flughafen von Almaty.

Flughafen Almaty wieder unter Kontrolle

Vergangenen Mittwoch hatten Friedenstruppe" angeführt von Russland und eigentlich nicht für interne Probleme gedacht, eingetroffen">Demonstrierende den Flughafen Almaty

Auch in der kasachischen Stadt Aktau übernahmen die Protestierenden den Flughafen. Die Flüge ab dem Airport der Hafenstadt am Kaspischen Meer wurden ebenfalls unterbrochen. Am 6. Januar wurde auch Aktobe im Nordwesten des Landes von Protestierenden eingenommen. Laut der Zeitung The Guardian verteidigen die Demonstrierenden den Flughafen weiterhin, insistierend keine Gewalt anwenden und stattdessen mit den Behörden verhandeln zu wollen.

Weitere Flughäfen gestürmt

Der Flughafen Nur-Sultan, der zweitgrößte Flughafen Kasachstans, soll dagegen offen sein. Air Astana wollte am frühen Freitagabend wieder Flüge vom Hauptstadtflughafen aus aufnehmen.

Zahlreiche Airlines haben inzwischen den Flugverkehr nach Kasachstan gestoppt. Auch Lufthansa sistiert seine Flüge nach Kasachstan. Auch Belavia, Flydubai, Jazeera Airways und Air Arabia fassten denselben Entschluss. Turkish Airlines wird bis mindestens zum 9. Januar keine Flüge mehr ins Land durchführen.

Mehr zum Thema

Zerstörung am Flughafen Almaty: Protestierende stürmten den Airport.

Unruhen in Kasachstan legen Flughafen Almaty lahm

Antonov An-26 in Kasachstan abgestürzt

Antonov An-26 in Kasachstan abgestürzt

Miles & More-Mitglied: Flüge kompensieren muss er später.

Mehr Meilen für CO₂-Ausgleich? Miles & More lässt Mitglieder weiter warten

Lufthansas Boeing 747-8 mit dem Kennzeichen D-ABYO (Archivbild): Sitzt aktuell in Brazzaville fest.

Boeing 747-8 von Lufthansa muss nach Brazzaville ausweichen - anderer Jumbo-Jet als Ersatz unterwegs

Video

erste boeing 737 max tarom
Die rumänische Fluglinie steht kurz vor der Übernahme ihrer ersten Boeing 737 Max. Das Flugzeug von Tarom trägt schon seine Bemalung - und die zeigt neue Designelemente.
Timo Nowack
Timo Nowack
fiat panda mailand linate hawker
Ungewöhnlicher Unfall am Flughafen Mailand-Linate: Ein Fiat Panda ist dort ungebremst mit einem rollenden Privatjet kollidiert, wie ein Video einer Überwachungskamera zeigt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Flughafen Pereria: Massive Schäden am Terminal.
Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat im Westen Kolumbiens schwere Zerstörungen angerichtet und mindestens 110 Menschen das Leben gekostet. Auch der Luftverkehr ist betroffen: Sieben Flughäfen mussten ihren Betrieb einstellen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin