Trikot der Spieler von Nigeria: Sieht man sie am Freitag im Stadion oder nicht?

Unbezahlte RechnungenNigerianisches Fußballteam steckt in Atlanta fest

Weniger als zwei Tage vor ihrem ersten Olympia-Spiel sind die nigerianischen Fußballer in Atlanta gestrandet. Offenbar verlangt die Charterairline, dass vor dem Weiterflug Rechnungen beglichen werden.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Am Freitag sollten bei den Olympischen Spielen eigentlich die Fußball-Mannschaften von Japan und Nigeria gegeneinander antreten. Doch es kann sein, dass eines der Teams es nicht bis zum Anpfiff zum Austragungsort Manaus schafft. Die nigerianische  Mannschaft steckt derzeit in Atlanta fest. Der Grund: Die Charterairline, welche die Kicker nach Manaus bringen sollte, verweigert ihnen den Transport.

Wie verschiedene Spieler, die anonym bleiben wollen, dem britischen Sender BBC verraten haben, wurden die Rechnungen an die Airline nicht rechtzeitig bezahlt. Erst wenn diese beglichen sind, will die nicht genannte Fluggesellschaft die Mannschaft weiter fliegen.

Spieler sind genervt

Die Spieler sind genervt. «Uns wurde gesagt, dass wir in ein paar Stunden weiterfliegen können, aber das sagt man uns schon seit einer Woche», beschwert sich einer von ihnen gegenüber der BBC.  Eigentlich hätte das Geld der nigerianischen Regierung vor Dienstag bei der Airline ankommen sollen. Laut einer Quelle aus dem nigerianischen Fußballverband musste es aber über verschiedene Bankkonten gehen. Zusätzlich hätten Währungsumrechnungen den Prozess verzögert.

Die gestrandeten Fußballer sind nicht das einzige Luftfahrt-Problem, das Nigeria derzeit hat. Im Land herrscht gerade eine Kerosin-Knappheit, die dazu führt, dass Tausende Passagiere an Flughäfen festsitzen, weil Airlines nicht an Treibstoff kommen. Infolge eines Wechselkurseinbruchs der nigerianischen Naira haben die Importeure Probleme, an genügend Devisen zu kommen, um den Treibstoff einzukaufen.

Gewinnchancen geschmälert

Ob der Wechselkurseinbruch auch der Grund für die verspätete Zahlung des Fluges der Fußballer ist, ist nicht bekannt. So oder so schmälert die Verspätung aber ihre Chancen, Erfolge zu feiern. Immerhin können sie sich nicht in Manaus akklimatisieren und richtig auf das Spiel vorbereiten.

Mehr zum Thema

ticker-iata

Luftfahrtverbände fordern einheitliche Passagierdatensysteme in Afrika

ticker-news

Afrikanische Entwicklungsbank plant Milliardenprogramm für Luftfahrt

Visualisierung einer Boeing 747 von Can Am: Gelingt der Aufbau einer Jumbo-Jet-Flotte?

Deutscher will USA, Kanaren und Afrika mit neuer Airline verbinden - mit Boeing 747 mit reiner Business Class

Airbus A330 von Brussels Airlines: Crews mit Zentralafrika-Einsätzen dürfen nicht mehr in die USA.

Wer nach Kinshasa flog, darf nicht mehr nach New York: Neue Regeln der USA fordern Brussels Airlines heraus

Video

dubai vertiport 22
Wie funktioniert ein Verkehrsmittel, das es bislang noch gar nicht im kommerziellen Betrieb gibt? In Dubai laufen die letzten Vorbereitungen für den Start von Flugtaxis. Skyports-Manager Gareth Wilson verrät, warum Passagiere gewogen werden, wie schnell der Check-in ablaufen soll und weshalb das Netz mit nur einem einzigen Evtol startet.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack