Altmeister Pedro Almodóvar am Set: Im Film droht ein Flieger droht abzustürzen.

Neues Leben am Geisterflughafen

Seit einem Jahr heben am Aeropuerto Central de Ciudad Real keine Flugzeuge mehr ab. Doch nun erweckt ihn Regisseur Pedro Almodóvar zu neuem Leben.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Seit 29. Oktober 2011 läuft gar nichts mehr am Aeropuerto Central de Ciudad Real. Damals startete der letzte Flug der spanischen Vueling - und damit verließ auch die allerletzte Fluggesellschaft den Flughafen. Seit letztem Mai ist er nun auch für den Privatverkehr geschlossen. Kein Flugzeug hebt hier mehr ab. Nur noch zwölf Menschen arbeiten auf dem Gelände - alle sind sie Sicherheitsangestellte. Der Flughafen war in den spanischen Boomjahren als Alternative zum chronisch überlasteten Madrid-Barajas geplant. Er wurde groß angelegt. Eine Piste von 4000 Metern, die 17 Flugbewegungen pro Stunde erlaubt; ein Terminal, das drei Millionen Passagiere pro Jahr abfertigen kann; ein großer Frachtbereich. Doch die Passagierzahlen sanken rasch, nachdem die Airlines merkten, dass sich von hier aus kein rentabler Betrieb erreichen ließ. Der Aeropuerto Central de Ciudad Real wurde so zum Symbol des überrissenen Baumbooms und zum Geisterflughafen.

Doch nun kehrte wieder etwas Leben zurück auf das verlassene Vorfeld, wenn auch nur für einige Wochen. Der spanische Kultregisseur Pedro Almodóvar drehte im September auf dem Aeropuerto Central de Ciudad Real die Schlussszenen seines neuen Films «Los amantes pasajeros» (englischer Titel «I'm so excited»). Die Handlung spielt die meiste Zeit an Bord eines Flugzeugs auf dem Weg nach Mexico City. Der Jet hat Probleme und droht abzustürzen. In den bangen Minuten beginnen sich die Passagiere einander anzuvertrauen und sich gegenseitig ihre intimste Lebensgeheimnisse anzuvertrauen.

Mit Cruz und Banderas

In Ciudad Real wurden nun die Szenen am Ende gedreht - als die Maschine auf einem Schaumteppich landen muss und sich die Reisenden über die Notrutschen retten. Almodóvar erfindet dafür eine neue Fluggesellschaft: Península Líneas Aéreas. Der Film mit Gastauftritten der Superstars Penélope Cruz und Antonio Banderas hat am 15. März in Spanien Premiere und kommt voraussichtlich im Sommer in die Kinos in Deutschland, der Schweiz und Österreichs.

Mehr zum Thema

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Buchungen aus Westeuropa im Minus für den Sommer.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Video

Special Olympics Airlift 2025: Zahlreiche Jets nehmen an der Aktion teil.
Vom 20. bis 26. Juni finden die Special Olympics USA Games statt. Zur Anreise können die Athletinnen und Athleten den Special Olympics Airlift nutzen, bei dem Flugzeugbesitzer ihre Flieger kostenlos zur Verfügung stellen. Erstmals ist auch eine Boeing 777 dabei.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
König Felipe VI. und Prinzessin Leonor: Flogen gemeinsam.
Prinzessin Leonor befindet sich auf der letzten Etappe ihrer militärischen Ausbildung. Ein Höhepunkt folgte nun in San Javier: Die spanische Thronfolgerin flog gemeinsam mit König Felipe VI. in einer Formation – mit einer Pilatus PC-21.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Cessna 182 nach der Landung: Der Propeller fehlt.
Nachdem er einen ungewöhnlichen Geruch bemerkt hatte, brach ein Fluglehrer den Flug mit einer Cessna 172 ab. Im Landeanflug spitzte sich die Lage dann dramatisch zu.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies