Luftaufnahme von Nouakchott: Flughafen überlastet.

Neuer Flughafen in der Wüste

Schon in zwei Jahren sollen in Nouakchott auch Großjets wie der Airbus A380 landen können. Doch das Projekt in Mauretanien ist umstritten.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Bei einer Zeremonie zum 51. Feiertag der Staatsgründung legte Staatspräsident Mohamed Ould Abdel Aziz am Montag (28. September) den Grundstein zum Bau des neuen Flughafens. Er soll innerhalb einer Rekordzeit von zwei Jahren rund 25 Kilometer nördlich von Nouakchott mitten in der Wüste entstehen. Der bisherige Airport der mauretanischen Hauptstadt liegt nahe des Stadtzentrums. «Das verringert seine Entwicklungsmöglichkeiten» erklärte Transportminister Yahya Ould Hademine auf der Feier. Die Planung des Großprojekts lag in der Hand einer auf den Flughafenbau spezialisierten amerikanischen Gesellschaft. Für den Bau ist nun ein Konsortium aus lokalen Unternehmen zuständig. Das Investitionsvolumen wurde nicht offengelegt.

Der neue Flughafen wird dereinst eine Fläche von 18'000 Quadratmetern und zwei Startbahnen aufweisen. Sie sollen so lang und breit sein, dass sie mühelos auch Airbus A380 und Boeing B747 aufnehmen können. Zum Projekt gehören auch der Bau eines Terminals für zwei Millionen Passagiere pro Jahr, eines Frachtgebäudes, Standplätze, VIP-Lounges, ein Hangar von 4800 Quadratmeter Größe, ein 38 Meter hoher Kontrollturm und sechs Fluggastbrücken. Dies meldet das Portal Mauritanie Web. Der alte Flughafen weist eine Piste von 3010 Metern Länge auf.

Nicht auf einen Schlag

Kritiker werfen der Regierung aber auch Größenwahn vor. Derzeit kommt der Flughafen nicht einmal auf 200'000 Reisende. In keinerlei Prognosen von Experten ist eine Verzehnfachung des Verkehrs in den nächsten Jahren enthalten. «Darum macht es Sinn, die Arbeiten nicht auf einen Schlag durchzuführen, sondern zu etappieren» sagte Air-France-Pilot Brahim Ould Boihy dem Portal Kassataya.

Mehr zum Thema

ticker-iata

Luftfahrtverbände fordern einheitliche Passagierdatensysteme in Afrika

ticker-news

Afrikanische Entwicklungsbank plant Milliardenprogramm für Luftfahrt

Visualisierung einer Boeing 747 von Can Am: Gelingt der Aufbau einer Jumbo-Jet-Flotte?

Deutscher will USA, Kanaren und Afrika mit neuer Airline verbinden - mit Boeing 747 mit reiner Business Class

Airbus A330 von Brussels Airlines: Crews mit Zentralafrika-Einsätzen dürfen nicht mehr in die USA.

Wer nach Kinshasa flog, darf nicht mehr nach New York: Neue Regeln der USA fordern Brussels Airlines heraus

Video

Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack
Blick aus dem Airbus A340-600 von Lufthansa: Jetzt ein Bild der Vergangenheit.
Nach 23 Jahren hat Lufthansa ihren letzten regulären Flug mit einem Airbus A340-600 absolviert. Am Steuer saß Lufthansa-Airlines-Vorstand Francesco Sciortino. Es war ein emotionaler Abschied von einem Flugzeug, das für viele etwas Besonderes war - aber einfach nicht mehr mit den moderneren Modellen mithalten kann.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin