Louis Armstrong International: Überalterte Strukturen.

Neuer Flughafen für New Orleans

Der heutige Flughafen sei zu alt und schade Wirtschaft und Tourismus, sagt der Bürgermeister von New Orleans. Er will einen Neubau.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Bürgermeister Mitch Landrieu und sein Team lassen kein gutes Haar am Flughafen Louis Armstrong International. Die Läden, der Gepäckbereich, die Gates - «alle diese Dinge sehen an einem erstklassigen Airport anders aus», erklärte Andy Kopplin, die rechte Hand des Stadtvorsitzenden der Zeitung The Times-Picayune. Eine solch veraltete Infrastruktur könne Touristen abschrecken. Auch Firmen würden von den alten Einrichtungen abgehalten. Das sei schlecht für die lokale Wirtschaft.

Deshalb fordert Landrieu nun dringend eine Totalrenovation des bald 52-jährigen Flughafens. Oder gleich einen Neubau. Die Kosten dieser Investition schätzen Experten auf eine Milliarde Dollar. Flughafen-Chef Iftikhar Ahmad pflichtet den Kritikern bei. Auch ihm gefällt nicht, was Reisende in New Orleans erleben. «Wenn man bei uns ankommt, spürt man nicht die typische New-Orleans-Atmosphäre. Sie steckt weder im Essen noch in der Ambiance», so der Airportchef. Am Ende seien es aber immer solche Dinge, welche entscheidend seien, erklärte er der Times-Picayune.

Viel zu hohe Kosten

Die alte Infrastruktur ist aber nicht nur ein Problem der Ästhetik. Sie führt auch zu höheren Kosten weil die Einrichtungen so veraltet und ineffizient sind. Bereits jetzt sind die Landegebühren auf Louis Armstrong International 50 Prozent höher als im nationalen Schnitt. In den nächsten Jahren wird ein steiler Anstieg erwartet. Das führe dazu, dass der Flughafen keine neuen Airlines anziehen könne und dazu noch alte verliere, so das Bürgermeisterteam. Die Kosten zu drücken sei deshalb zentral.

Geprüft wird nun eine Ausdehnung des Flughafens, um Platz für neue Abfertigungsgebäude zu schaffen. Auch der Bau eines ganz neuen Terminals auf der Nordwestseite des Geländes wird in Betracht gezogen. Ein Thema könnte indes auch sein, einen ganz neuen Flughafen zu bauen. Wo, das ist allerdings noch völlig offen.

Mehr zum Thema

Boeing AH-64 Apache: Absolvierte seinen Erstflug im September 1975.

Boeing AH-64 Apache: Der Krieger, der nicht in Rente geht

Boeing 737: ICE Air soll im Juli 2027 starten.

US-Abschiebe-Airline ICE Air startet im Sommer 2027

Gezeichnet per Flugverlauf: Gratulation an die USA.

Cessna Skylane gratuliert den USA am Himmel - mit Schriftzug und Umriss des Landes

Fünf TBM Avenger der US Navy: Die Bomber kehrten von einer Übung nicht zurück.

Wie ein Navigationsfehler den Mythos Bermuda-Dreieck begründete

Video

Der Start der Boeing 787 von Vietnam Airlines aus Passagiersicht: Deutlich über das Pistenende in München hinaus.
Neue Aufnahmen zeigen das ganze Ausmaß des Zwischenfalls mit einer Boeing 787 von Vietnam Airlines in München. Sie rollte beim Start rund 120 Meter über das Pistenende hinaus, bevor sie abhob. Auch deuten Berichte darauf hin, dass die Bremsen aktiviert waren.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Boeing 787 hebt in München ab: Viel Staub aufgewirbelt.
Ein Dreamliner ist beim Start in München ungewöhnlich spät abgehoben und hat dabei eine große Staubwolke aufgewirbelt. Die Boeing 787 von Vietnam Airlines flog danach Schleifen und kehrte zum Flughafen zurück. Sie steht noch immer neben der Piste.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion