Louis Armstrong International: Überalterte Strukturen.

Neuer Flughafen für New Orleans

Der heutige Flughafen sei zu alt und schade Wirtschaft und Tourismus, sagt der Bürgermeister von New Orleans. Er will einen Neubau.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Bürgermeister Mitch Landrieu und sein Team lassen kein gutes Haar am Flughafen Louis Armstrong International. Die Läden, der Gepäckbereich, die Gates - «alle diese Dinge sehen an einem erstklassigen Airport anders aus», erklärte Andy Kopplin, die rechte Hand des Stadtvorsitzenden der Zeitung The Times-Picayune. Eine solch veraltete Infrastruktur könne Touristen abschrecken. Auch Firmen würden von den alten Einrichtungen abgehalten. Das sei schlecht für die lokale Wirtschaft.

Deshalb fordert Landrieu nun dringend eine Totalrenovation des bald 52-jährigen Flughafens. Oder gleich einen Neubau. Die Kosten dieser Investition schätzen Experten auf eine Milliarde Dollar. Flughafen-Chef Iftikhar Ahmad pflichtet den Kritikern bei. Auch ihm gefällt nicht, was Reisende in New Orleans erleben. «Wenn man bei uns ankommt, spürt man nicht die typische New-Orleans-Atmosphäre. Sie steckt weder im Essen noch in der Ambiance», so der Airportchef. Am Ende seien es aber immer solche Dinge, welche entscheidend seien, erklärte er der Times-Picayune.

Viel zu hohe Kosten

Die alte Infrastruktur ist aber nicht nur ein Problem der Ästhetik. Sie führt auch zu höheren Kosten weil die Einrichtungen so veraltet und ineffizient sind. Bereits jetzt sind die Landegebühren auf Louis Armstrong International 50 Prozent höher als im nationalen Schnitt. In den nächsten Jahren wird ein steiler Anstieg erwartet. Das führe dazu, dass der Flughafen keine neuen Airlines anziehen könne und dazu noch alte verliere, so das Bürgermeisterteam. Die Kosten zu drücken sei deshalb zentral.

Geprüft wird nun eine Ausdehnung des Flughafens, um Platz für neue Abfertigungsgebäude zu schaffen. Auch der Bau eines ganz neuen Terminals auf der Nordwestseite des Geländes wird in Betracht gezogen. Ein Thema könnte indes auch sein, einen ganz neuen Flughafen zu bauen. Wo, das ist allerdings noch völlig offen.

Mehr zum Thema

ticker-usa

USA fördern neue Flugverbindungen mit 11,35 Millionen Dollar

Flughafen Newark bei New York: Auch von den Problemen betroffen.

Bauarbeiter durchtrennen Kabel und lösen massive Störung der Flugsicherung im Nordosten der USA aus - Tausende Flüge betroffen

Flugzeug von Iran Air: Nicht nur sie wollen die USA treffen mit ihren Maßnahmen.

USA wollen alle iranischen Airlines ab Mittwoch weltweit lahmlegen

Kampfdrohneneinsatz im Dschungel Kein Entkommen für Drogenschieber

Wie die Armee der USA Drogenkartelle aus der Luft bekämpft

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier