Flotte von einer Boeing B717-200: Volotea wird zuerst ab Venedig fliegen.

Neuer Billigflieger für Europa

Eine Art Ryanair für regionale Strecken - das wollen die Gründer der spanischen Volotea mit ihrer neuen Airline sein.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Als Hauptsitz haben die beiden Gründer wohl nicht per Zufall Barcelona gewählt. Nicht nur ist die katalanische Metropole ihre Heimat. Vor ein paar Wochen ging hier mit Spanair eine Fluggesellschaft pleite, welche nicht nur die großen Zentren anflog, sondern vor allem auch kleinere Städte miteinander verband. Genau das wollen Carlos Muñoz und Lazaro Ros jetzt mit ihrer neuen Airline Volotea künftig auch tun. Sie wollen kleinere europäische Städte ohne Umsteigen erreichbar machen. in Spanien wären das etwa Bilbao, La Coruña oder Granada. Die großen Drehkreuze wie Madrid Barajas, Paris Charles de Gaulle oder Frankfurt am Main wird die neue Airline meiden.

Dass sie etwas vom Geschäft verstehen, haben Muñoz und Ros schon einmal bewiesen. Sie waren es, welche ursprünglich Vueling gegründet hatten und dort noch heute Minderheitseigner sind. Und so bekamen sie auch trotz Wirtschaftskrise das nötige Kapital von 50 Millionen Euro zur Gründung offenbar problemlos zusammen. Die Investmentfirmen Axis/Credito Official und Corpfin übernehmen gemäß der Nachrichtenagentur Europa Press zusammen 25 Prozent der Aktien, CCMP Capital hält 49 Prozent und die beiden Gründer 26 Prozent. Die Aktionäre sind auch übereingekommen, später nochmals 30 bis 50 Millionen zu investieren - je nach künftigen Resultaten der Airline.

Erstflug ab Venedig

Erstmals abheben wird Volotea am 5. April ab Venedig, wo sich eine erste kleine Basis befinden wird. Als erste Zielmärkte haben die Verantwortlichen Spanien, Italien und Frankreich definiert. «Wir sind sehr zuversichtlich, weil die Krise Kunden preissensitiver macht» sagte Muñoz am Donnerstag (16. Februar) bei einer Medienkonferenz. «Wir setzen auf guten Service und tiefe Preise, um in einem noch unterentwickelten Markt wachsen zu können.» Bis zu 50 Prozent billiger als die bisherigen Anbieter will Volotea sein. Am Anfang rechnet die Airline mit 250 Angestellten.

Beim Start wird Volotea gerade mal eine 125-plätzige Boeing B717-200 als Fluggerät zählen. Sie wird vom amerikanischen Hersteller geleast. Doch über die kommenden Monate sollen nach und nach weitere der Flieger hinzukommen, die seit 2006 nicht mehr hergestellt werden. Dies gab Boeing in einer Medienmitteilung bekannt. Anzahl und Umfang des Vertrages wurde aber nicht offengelegt. Der Deal umfasst aber auch Training und Unterhalt.

Mehr zum Thema

vueling airbus a320 mann auf flugzeug

Mann läuft über Airbus A320 von Vueling

Vier Flugzeuge von Vueling am Flughafen Barcelona: Die Airline will bis 2035 ihren Spitzenposition am Airport festigen.

So will Vueling 20 Millionen neue Passagiere gewinnen

ticker-nuernberg-nue

Flughafen Nürnberg: Passagier nach Angriff in Flugzeug in Klinik eingewiesen

Airbus A320 von Vueling: Cordoba ist das neueste Ziel der Airline.

Vueling beschert Córdoba erstmals Flüge mit Airbus A320

Video

pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack
delta dl1992 guadalajara airnav radar
Nach dem Tod eines berüchtigten Drogenbosses in Mexiko gibt es Unruhen, besonders im Bundesstaat Jalisco. Das hat auch Folgen für den Luftverkehr, besonders zwei größere Flughäfen sind betroffen.
Timo Nowack
Timo Nowack