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Starlux Airlines

Neue taiwanesische Airline will mit A321 Neo fliegen

Die taiwanesische Regierung hat die Hürden zur Gründung von Fluggesellschaften verringert. Das nutzt Starlux Airlines. Sie plant mit A321 Neo zu starten.

Starlux Airlines

Langstreckenflieger in einer Werbung von Starlux Airlines: In zwei Jahren real in der Luft, zuerst auf der Kurz-, dann auf der Langstrecke – so zumindest der Plan.

Bisher war es nicht sehr einfach, eine Fluggesellschaft in Taiwan zu gründen. Um eine Betriebserlaubnis beantragen zu können, brauchte ein Unternehmen mindestens fünf Jahre Erfahrung im Transportwesen. Außerdem musste es eine Finanzierung von rund 200 Millionen Euro und drei Flugzeuge nachweisen können.

Die Regierung hat diese Regeln nun gelockert. Die Fünfjahres-Forderung besteht nicht mehr. Die Regeln seien überholt, so die Begründung.

Schon 100 Angestellte

Und der Schritt zeigt auch schon Wirkung. 2020 soll es soweit sein: Eine neue taiwanesische Fluggesellschaft soll den Betrieb aufnehmen. Alle entsprechenden Dokumente habe man bereits zusammen, heißt es von Starlux Airlines – so der Name des Neulings. Nun wolle man schon bald die Betriebserlaubnis beantragen.

Schon im vergangenen Jahr habe man Büroräume in Taipei bezogen und Starlux beschäftige schon 100 Angestellte, so ein Sprecher der Fluglinie laut der Nachrichtenseite Focus Taiwan. Hinter Starlux steckt immerhin Branchen-Knowhow: Gründer der Fluglinie ist der ehemalige Chef der ebenfalls taiwanesischen Eva Air, Chang Kuo-wei.

Flüge in die USA

Die Fluggesellschaft will zum Start bis zu 24 Flugzeuge leasen, darunter 10 A321 Neo,  kündigt der Sprecher der Airline an. Noch in der ersten Jahreshälfte solle ein entsprechender Vertrag unterzeichnet werden. Nach einem Start auf Kurz- und Mittelstrecken soll Starlux in der mittleren Frist auch Langstrecken anbieten. Dabei hat die Fluglinie die USA im Visier, die mit 14 Boeing 777 oder 787 bedient werden sollen.



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