Flieger am Flughafen Lübeck: Künftig mit Heimairline?

Neue deutsche Regionalairline

Ein Unternehmer plant die Gründung einer Fluglinie mit Basis in seiner Stadt. Luebeck Air soll unter anderem nach Amsterdam, Frankfurt und Zürich fliegen.

Top-Jobs

Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

40 Millionen Euro Schulden sind am Flughafen Lübeck aufgelaufen. Die Stadt als Eigentümerin des chronisch defizitären Airports sah sich deshalb schon fast gezwungen, ihn zu schließen. Doch nun gibt es gleich vier Interessenten für eine Übernahme des Betriebs sowie Teilen des Geländes. Die Schulden bleiben zwar bei der Kommune und die privaten Eigner erhalten erst noch rund vier Millionen Euro zum Start ausbezahlt. Doch dafür müssen sie den Ausbau in den nächsten Jahren finanzieren, welcher rund 15 Millionen kosten soll. Und sie müssen der Stadt über die 15 Jahre Laufzeit des Vertrages eine Pacht bezahlen. «Das ist das Signal, dass der Flughafen eine gute Perspektive hat», sagte Bürgermeister Bernd Saxe in den Lübecker Nachrichten.

Neben der Düsseldorfer Finanzfirma SBC Restrukturierung & Investments, dem deutsch-ägyptischen Investor Mohamad Rady Amar interessieren sich auch die Familienholding Birr von Bismarck sowie der Unternehmer Winfried Stöcker für den Flughafen Lübeck. Dem Besitzer des Labordiagnostika-Herstellers Euroimmun wurden aber kaum mehr Chancen eingeräumt. Doch kurz vor dem Entscheid des Stadtparlaments für einen Kandidaten tat Stöcker sich nun mit Birr von Bismarck zusammen. Die Familienholding will künftig den Flughafen betreiben, der Unternehmer selbst mit einer neuen Airline für Mehrverkehr sorgen.

Zwei Flugzeuge

Die Pläne für die neue Fluggesellschaft scheinen bereits recht konkret. «Wir wollen zwei Flugzeuge kaufen oder leasen» so Stöcker in den Lübecker Nachrichten. Geplant wird mit zwei Maschinen mit 30 und 70 Plätzen. Luebeck Air, so der Name der Fluglinie, will im Inland etwas nach Dresden, Düsseldorf, Frankfurt und München fliegen, im Ausland plant sie Amsterdam, Kopenhagen und Zürich zu bedienen. Das Baltikum, Polen und Norditalien wurden als weitere Ziele ausgemacht. Stöcker will den Schritt nicht alleine machen, sondern mit anderen Investoren. Er sei von einigen Privatleuten und Unternehmern aus der Region angesprochen worden, die sich finanziell beteiligen wollen, erklärte er dem Blatt.

Mehr zum Thema

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack
eurowings training center dus
Eurowings und Lufthansa Aviation Training haben ein Ausbildungszentrum eröffnet: In Düsseldorf üben Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter künftig, wie sie eine verrauchte Kabine evakuieren, einen bewusstlosen Piloten retten und eine Axt benutzen. aeroTELEGRAPH erhielt einen ersten Einblick ins neue Crew Training Center und sprach mit den Trainerinnen und Trainern.
Timo Nowack
Timo Nowack