British AirwaysNeue Pushback-Technik hilft sparen

Auch am Boden kann man Energie sparen. British Airways setzt dafür auf neue Schlepp-Fahrzeuge, die mit Batterien laufen.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Inflight Service Personnel (M/F/D)

Feste Anstellung
Business Aviation
Goldeck-Flug GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Wien/LOWW/VIE
Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs

Umweltfreundlich ist Fliegen nicht – und dessen ist man sich in der Branche auch bewusst. Doch genau deshalb arbeiten Fluggesellschaften auf aller Welt mit Hochdruck an Wegen, die schnellste Art zu reisen effizienter und umweltverträglicher zu machen. Das Spektrum ist groß und geht von alternativen Treibstoffen bis zu E-Fliegern. Doch auch am Boden kann man bereits Energie sparen – und damit auch noch Geld sparen.

Das hat British Airways nun bewegt, die Pushback-Technologie zu ändern. Normalerweise werden Flugzeuge von Traktoren von ihrer Parkposition weggeschoben. Die verbrauchen Diesel und werden von Menschen gefahren. Nun hat die Fluglinie an ihrem Heimatflughafen in London Heathrow so genannte Mototoks in den Dienst geschickt. Das sind batteriebetriebene Fahrzeuge, die ferngesteuert werden. Ein einzelner Bodenmitarbeiter kann mit dem Mototok also ein Flugzeug von der Parkposition weg manövrieren.

Bald auch Langstrecke?

Fünf der neuen Gefährte sind an 25 Gates in Heathrow derzeit für Modelle der A320-Familie im Einsatz. Bis Ende des Jahres sollen sie die gesamte Kurz- und Mittelstreckenflotte bedienen. Die Batterie hält bis zu drei Tage, an jedem der 25 Gates sollen Ladestationen gebaut werden, teilt British Airways mit.

Noch werden Mototoks nicht bei Langstreckenflugzeugen eingesetzt. Doch man prüfe, ob man sie in Zukunft auch bei Langstreckenflugzeugen einsetzen kann, so British Airways. Lufthansa setzt so genannte Taxi Bots ein. Er schleppt Flugzeuge mit der Kraft seiner Elektromotoren zu Start- und Parkpositionen.

Sehen Sie im oben stehenden Video einen Mototok im Einsatz.

Mehr zum Thema

Airbus A319 von Easyjet: Braucht er künftig keinen Stromanschluss mehr?

Easyjet will ohne Triebwerkskraft rollen

Versuchsreihe in Frankfurt: Erste TaxiBots werden von der Lufthansa getestet.

Hybrid statt Triebwerk

Fedex-Ecodemonstrator: Neue Technologien für die Frachtfliegerei.

Boeing und Fedex tüfteln an sparsamen Jets

Passagierin in London-Heathrow: Neuer Aktionär im Anflug.

Mehrheit des Flughafens London-Heathrow gehört jetzt arabischen und asiatischen Staaten

Video

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack