Die BAE 146 als sie als D-AEWP noch für Eurowings flog: Heute fliegt sie als EP-MOM für Yazd Air.

Yazd AirNeue iranische Airline startet mit Ex-Eurowings-Jet

Im Iran ist eine neue Fluggesellschaft gestartet. Der Erstflug wurde von Yazd Air mit einer ehemaligen BAE 146 von Eurowings durchgeführt.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Als sie 2005 zur Flotte von Eurowings stieß,  hatte sie bereits fünf anderen Fluggesellschaften gedient. Nach nur rund vier Jahren verließ die BAE 146 mit dem Kennzeichen D-AEWP auch die deutsche Airline wieder. Danach wurde ihr Leben erst richtig aufregend. Nach Einsätzen im Vereinigten Königreich und der Ukraine landete sie schließlich im Iran. Und seit ein paar Tagen hat sie dort einen neuen Job.

Am Freitag (17. Februar) hob der Jumbolino, wie der kleine Vierstrahler auch genannt wird, in Teheran ab und landete in einer der ältesten Städte des Landes: Yazd. Heute trägt er das Kennzeichen EP-MOM. Es führte den Erstflug der neuen iranischen Fluggesellschaft Yazd Air durch. Zu ihrer Flotte gehören auch zwei Embraer ERJ 145 und zwei Airbus A310.

Mit Airbus A310 nach Istanbul, Mumbai, Dubai

Die inzwischen 33-jährige BAE 146 und Embraer ERJ 145 werden auf Inlandsstrecken fliegen, die Yazd mit Teheran, Mashad und anderen Provinzen des Landes verbinden, während die Airbus A310 nach Najaf im Irak, Dubai, Istanbul und Mumbai International fliegen sollen. Zu Beginn werden die Flüge von Mahan Air durchgeführt.

In zwei bis drei Monaten will Yazd Air 70 Mitarbeitende rekrutiert haben und den Flugbetrieb selbst durchführen, wie die Nachrichtenagentur Press TV berichtet. Ziel der neuen Fluggesellschaft ist, den Tourismus in Yazd zu fördern. Die Stadt Yazd ist eine der ältesten Städte des Irans. Die Altstadt gehört seit 2017 zum Unesco-Weltkulturerbe.

20 Millionen Euro investiert

50 Prozent von Yazd Air gehören dem auf der Insel Kish registrierten Import-Export-Unternehmen Sepehr Kaveh Kish, 49 Prozent dem in Yazd ansässigen Bergbau- und Energieunternehmen Chadormalu Holding und ein Prozent dem Geschäftsmann Reza Namkshenas, schreibt das Luftfahrtdatenanbieter CH Aviation.

Umgerechnet rund 20 Millionen Euro wurden in den Start der neuen privaten Airline investiert. Die überalterte Flotte aus Airbus A310, Embraer ERJ 145 und BAE 146 ergibt sich daraus, dass der Westen gegen das Land Sanktionen verhängt hat. Irans Airlines können weder direkt neue Flugzeuge bei westlichen Herstellern kaufen noch Ersatzteile beziehen.

Über Umwege an Flieger

Mehr zum Thema

Das A340-Quartett unterwegs: Jetzt ist es im Iran.

Airbus-Satellit ortet die vier verschwundenen Airbus A340 im Iran

ATR 72 von Iran Air: Es wird bei 13 neuen Fliegern bleiben.

ATR platziert Flieger von Iran Air anderswo

Airbus A310 von Yemenia: Die Airline hatte insgesamt sechs Exemplare des Langstrecken-Fliegers in der Flotte.

Der Airbus A310 macht sich immer rarer

airbus a320 neo (1)

Geheimnisvoller Kunde bestellt 100 Jets bei Airbus - und dahinter verbirgt sich ein Riese

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg