Insel in der Themsemündung: 24-Stunden-Flughafen.

Ein schwimmender Flughafen

Neue Idee für einen neuen Londoner Flughafen: Der London Britannia Airport würde als Floß in die Themse gebaut und bis zu sechs Pisten aufweisen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Nichts anderes als ein Jahrhundertprojekt verspricht Ian Mulcahey. Das wird «kein Londoner Flughafen, es wird ein globaler Flughafen - designt, hergestellt und gebaut im Vereinigten Königreich», so der Projektleiter. Für das britische Architekturunternehmen Gensler entwarf er den London Britannia Airport. Die Idee ist in der Tat so kühn wie beeindruckend. Sie soll wie das Projekt Boris Island oder Thames Estuary Airport in der Mündung der Themse angesiedelt werden. Aber anders als beim anderen Projekt würde dieser Flughafen im Wasser schwimmen. So würde man heikle Eingriffe in das Ökosystem der Gegend verhindern, so Mulcahey. Gleichzeitig müssten keine bestehenden Bauten abgerissen werden.

Das sind jedoch nicht die einzigen Vorteile. Die Lärmbelastung würde auf unbebautes Gelände verlegt - ein riesiger Vorteil gegenüber Heathrow, wo Anwohner seit Jahren gegen jeden Ausbau protestieren. Das ermögliche einen 24-Stunden-Betrieb, so London-Britannia-Projektleiter Mulcahey. Hinzu kommt die Flexibilität. Der Flughafen könne in der Zukunft auf bis zu sechs Pisten ausgebaut werden. Und er würde nebenher gleich auch noch seine Energie selber produzieren - dank Turbinen, welche die Strömung der Themse ausnutzen würden.

Terminals an Land

Auf dem Themsefloß würden sich neben Pisten nur die zentralen Warteräume befinden. Von hier aus würden Tragflächenboote, Fähren und Unterwasser-Bahnlinien direkt nach London führen und einen Anschluss an das europäische Hochgeschwindigkeitszugsnetz erlauben. Per Auto oder Taxi wären die eigentlichen Terminals erreichbar. Sie würden an Land gebaut - zwei davon am Ufer, eines in Richtung Zentrum zwischen Canary Wharf und dem Olympic Park.

Mehr zum Thema

sri lankan airlines airbus a330 300

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Video

Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Ramy RC vor seinem Lufthansa-Airbus-A380: Ganz schön groß.
Ein Airbus A380 als Modellflugzeug klingt spektakulär – doch das von Ramy RC sprengt selbst in der Modellbauwelt die Dimensionen. Der Nachbau des Lufthansa-Superjumbos mit Speziallackierung ist fast neun Meter lang und kann tatsächlich fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
condor flughafen zeichnen
Wer am Flughafen warten muss, kann einen künstlerischen Zeitvertreib ausprobieren. Zeichner Kevin Zych gibt eine kurze Videoanleitung dafür.
Timo Nowack
Timo Nowack