Insel in der Themsemündung: 24-Stunden-Flughafen.

Ein schwimmender Flughafen

Neue Idee für einen neuen Londoner Flughafen: Der London Britannia Airport würde als Floß in die Themse gebaut und bis zu sechs Pisten aufweisen.

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Luftfahrt

Nichts anderes als ein Jahrhundertprojekt verspricht Ian Mulcahey. Das wird «kein Londoner Flughafen, es wird ein globaler Flughafen - designt, hergestellt und gebaut im Vereinigten Königreich», so der Projektleiter. Für das britische Architekturunternehmen Gensler entwarf er den London Britannia Airport. Die Idee ist in der Tat so kühn wie beeindruckend. Sie soll wie das Projekt Boris Island oder Thames Estuary Airport in der Mündung der Themse angesiedelt werden. Aber anders als beim anderen Projekt würde dieser Flughafen im Wasser schwimmen. So würde man heikle Eingriffe in das Ökosystem der Gegend verhindern, so Mulcahey. Gleichzeitig müssten keine bestehenden Bauten abgerissen werden.

Das sind jedoch nicht die einzigen Vorteile. Die Lärmbelastung würde auf unbebautes Gelände verlegt - ein riesiger Vorteil gegenüber Heathrow, wo Anwohner seit Jahren gegen jeden Ausbau protestieren. Das ermögliche einen 24-Stunden-Betrieb, so London-Britannia-Projektleiter Mulcahey. Hinzu kommt die Flexibilität. Der Flughafen könne in der Zukunft auf bis zu sechs Pisten ausgebaut werden. Und er würde nebenher gleich auch noch seine Energie selber produzieren - dank Turbinen, welche die Strömung der Themse ausnutzen würden.

Terminals an Land

Auf dem Themsefloß würden sich neben Pisten nur die zentralen Warteräume befinden. Von hier aus würden Tragflächenboote, Fähren und Unterwasser-Bahnlinien direkt nach London führen und einen Anschluss an das europäische Hochgeschwindigkeitszugsnetz erlauben. Per Auto oder Taxi wären die eigentlichen Terminals erreichbar. Sie würden an Land gebaut - zwei davon am Ufer, eines in Richtung Zentrum zwischen Canary Wharf und dem Olympic Park.

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