Neue Regeln für weniger Gepäckverlust: Ab 2018 sollen Airlines und Flughäfen aufgegebenes Gepäck besser verfolgen können.

Pläne der IataKampf gegen verlorene Koffer

Im Juni 2018 tritt die neue Gepäckregel 753 der Iata in Kraft. Doch was bedeutet das für Flughäfen und Fluggesellschaften?

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Der genaue Wortlaut der neuen Resolution 753 findet sich auf der Seite der Iata. Kurz zusammengefasst heißt es dort: Die Mitglieder der Internationalen Luftverkehrs-Vereinigung sollen künftig das Gepäck ihrer Passagiere genauer verfolgen können. Grund für die neuen Regeln: das unterschiedliche Abschneiden von Airlines bei Gepäckverlust. «Wir haben gemerkt, dass es Airlines gibt, die ein gutes Tracking-System haben und dabei deutlich seltener Gepäck verlieren als ihre Konkurrenten», erklärt Andrew Price von Iata laut Future Travel Experience. Gutes Gepäck-Tracking sei also essenziell.

Doch nicht nur weniger Gepäck-Verlust ist Ziel der neuen Regeln. Auch soll es künftig weniger Betrugsdelikte im Zusammenhang mit Gepäck geben, wenn die Koffer genauer verfolgt werden.

IATA hat kostengünstige Lösungen parat

Bis 2018 also müssen die Flughäfen die technischen Voraussetzungen schaffen, damit Gepäckstücke auf ihrem Gelände regelkonform getrackt werden können. Laut Sprecher Price sollen sich Flughäfen und Airlines zusammensetzen, um bestehende Lücken in der Gepäckverfolgung zu schließen. Die Iata habe bereits einige Infrastruktur-Lösungen ausgearbeitet, damit die Mitglieder die Neuerungen günstig umzusetzen können. Wie genau all diese Pläne aussehen, wird sich wahrscheinlich ab dem 2. Februar in London zeigen: Bei der Future Travel Experience Konferenz wird es zu dem Thema einen Workshop geben.

Mehr zum Thema

ticker-welt

Iata erwartet Verdopplung der globalen Flugnachfrage bis 2050

ticker accident crash absturz

Iata: Unfallrate verbessert sich leicht auf 1,32 Unfälle pro eine Million Flüge

ticker-fracht-cargo

Globaler Luftfrachtmarkt wuchs 2025 - nur Nordamerika im Minus

ticker-iata

Iata meldet für 2025 neue Höchstwerte im Passagierverkehr

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg