Neue Regeln für weniger Gepäckverlust: Ab 2018 sollen Airlines und Flughäfen aufgegebenes Gepäck besser verfolgen können.

Pläne der IataKampf gegen verlorene Koffer

Im Juni 2018 tritt die neue Gepäckregel 753 der Iata in Kraft. Doch was bedeutet das für Flughäfen und Fluggesellschaften?

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Der genaue Wortlaut der neuen Resolution 753 findet sich auf der Seite der Iata. Kurz zusammengefasst heißt es dort: Die Mitglieder der Internationalen Luftverkehrs-Vereinigung sollen künftig das Gepäck ihrer Passagiere genauer verfolgen können. Grund für die neuen Regeln: das unterschiedliche Abschneiden von Airlines bei Gepäckverlust. «Wir haben gemerkt, dass es Airlines gibt, die ein gutes Tracking-System haben und dabei deutlich seltener Gepäck verlieren als ihre Konkurrenten», erklärt Andrew Price von Iata laut Future Travel Experience. Gutes Gepäck-Tracking sei also essenziell.

Doch nicht nur weniger Gepäck-Verlust ist Ziel der neuen Regeln. Auch soll es künftig weniger Betrugsdelikte im Zusammenhang mit Gepäck geben, wenn die Koffer genauer verfolgt werden.

IATA hat kostengünstige Lösungen parat

Bis 2018 also müssen die Flughäfen die technischen Voraussetzungen schaffen, damit Gepäckstücke auf ihrem Gelände regelkonform getrackt werden können. Laut Sprecher Price sollen sich Flughäfen und Airlines zusammensetzen, um bestehende Lücken in der Gepäckverfolgung zu schließen. Die Iata habe bereits einige Infrastruktur-Lösungen ausgearbeitet, damit die Mitglieder die Neuerungen günstig umzusetzen können. Wie genau all diese Pläne aussehen, wird sich wahrscheinlich ab dem 2. Februar in London zeigen: Bei der Future Travel Experience Konferenz wird es zu dem Thema einen Workshop geben.

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