Tel Aviv: Direktflug ab Hamburg in viereinhalb Stunden.

Tel Aviv Air in HamburgNeue deutsche Airline setzt ganz auf Israel

Ab September soll es wieder Direktflüge von Hamburg in die israelische Küstenstadt geben. Die neue Tel Aviv Air ist dazu gerade im Aufbau.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Trotz Krise herrscht Aufbruchsstimmung: Mit Green Airlines ist in Deutschland in diesem Jahr schon eine Fluglinie erfolgreich gestartet, die für den Betrieb auf Wet-Lease-Anbieter setzt. Das noch geheimnisvolle Startup Leav Aviation aus Köln will sogar mit eigenem Fluggerät abheben. Und nun macht sich auch in Hamburg ein Neuling starklar: Tel Aviv Air.

Die neue Fluglinie will ab September Nonstoplüge zwischen Hamburg und der israelischen Küstenmetropole anbieten. Geplant ist ein ganzjähriger Flugbetrieb und zum Start zwei Verbindungen pro Woche. Hinter dem Start-up stecken der Hamburger Reisebüro-Inhaber Shlomo Almagor und Paul Scodellaro, ehemaliger Verkaufschef bei Germania.

Flugzeug wird gechartert

«Ich habe die Route schon einmal aufgebaut», sagt Scodellaro mit Blick auf seine Zeit bei Germania, «und sie wurde erfolgreich geflogen». Die mittlerweile insolvente deutsche Fluggesellschaft war zwischen 2015 und 2019 zwischen Hamburg und Tel Aviv unterwegs.

Flugzeug und Crew will Tel Aviv Air chartern. Es werde «ein moderner Mittelstreckenjet mit 170 bis 190 Plätzen» sein, so Scodellaro. Man habe Charterfirma und Jet auch schon gefunden, könne aber noch keine Details verraten. Die neue Fluglinie setzt auf einen Mix aus Touristen, Geschäftsleuten und ethnischem Verkehr.

Weitere Abflughäfen denkbar

«Und wir werden auch Kleinfracht transportieren, was auf dieser Strecke sehr gefragt ist», kündigt Scodellaro an. Langfristig können sich die Gründer von Tel Aviv Air auch vorstellen, zu expandieren. «Wir könnten auch von weiteren Standorten in Deutschland und aus dem nahen Ausland nach Israel fliegen», so Scodellaro.

Mehr zum Thema

Flughafen Hamburg öffnet Terminal 2 wieder

Flughafen Hamburg öffnet Terminal 2 wieder

Neun neue Sommerziele in Hamburg

Neun neue Sommerziele in Hamburg

Der Airbus A320 mit dem Kennzeichen EI-GVA: Fliegt er bald für Leav Aviation?

In Köln entsteht eine neue Fluggesellschaft

Flugzeug von Etihad in Frankfurt, im Hintergrund unter anderem Condor-Jets: Die Fluglinien aus den Emiraten dominieren das Geschäft.

Die Machtverhältnisse am Himmel zwischen Deutschland und den Emiraten

Video

Die Notrutsche wird abtransportiert: Verzögerungen beim Abflug der Boeing 767 von Austrian Airlines.
Eine versehentlich ausgelöste Notrutsche sorgte bei einer Boeing 767 von Austrian Airlines in Montreal für Verspätung. Die Rutsche musste ausgebaut und die betroffene Tür gesperrt werden. Dadurch durften statt 209 nur noch 141 Passagiere mit nach Wien fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack