Tel Aviv: Direktflug ab Hamburg in viereinhalb Stunden.

Tel Aviv Air in HamburgNeue deutsche Airline setzt ganz auf Israel

Ab September soll es wieder Direktflüge von Hamburg in die israelische Küstenstadt geben. Die neue Tel Aviv Air ist dazu gerade im Aufbau.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Trotz Krise herrscht Aufbruchsstimmung: Mit Green Airlines ist in Deutschland in diesem Jahr schon eine Fluglinie erfolgreich gestartet, die für den Betrieb auf Wet-Lease-Anbieter setzt. Das noch geheimnisvolle Startup Leav Aviation aus Köln will sogar mit eigenem Fluggerät abheben. Und nun macht sich auch in Hamburg ein Neuling starklar: Tel Aviv Air.

Die neue Fluglinie will ab September Nonstoplüge zwischen Hamburg und der israelischen Küstenmetropole anbieten. Geplant ist ein ganzjähriger Flugbetrieb und zum Start zwei Verbindungen pro Woche. Hinter dem Start-up stecken der Hamburger Reisebüro-Inhaber Shlomo Almagor und Paul Scodellaro, ehemaliger Verkaufschef bei Germania.

Flugzeug wird gechartert

«Ich habe die Route schon einmal aufgebaut», sagt Scodellaro mit Blick auf seine Zeit bei Germania, «und sie wurde erfolgreich geflogen». Die mittlerweile insolvente deutsche Fluggesellschaft war zwischen 2015 und 2019 zwischen Hamburg und Tel Aviv unterwegs.

Flugzeug und Crew will Tel Aviv Air chartern. Es werde «ein moderner Mittelstreckenjet mit 170 bis 190 Plätzen» sein, so Scodellaro. Man habe Charterfirma und Jet auch schon gefunden, könne aber noch keine Details verraten. Die neue Fluglinie setzt auf einen Mix aus Touristen, Geschäftsleuten und ethnischem Verkehr.

Weitere Abflughäfen denkbar

«Und wir werden auch Kleinfracht transportieren, was auf dieser Strecke sehr gefragt ist», kündigt Scodellaro an. Langfristig können sich die Gründer von Tel Aviv Air auch vorstellen, zu expandieren. «Wir könnten auch von weiteren Standorten in Deutschland und aus dem nahen Ausland nach Israel fliegen», so Scodellaro.

Mehr zum Thema

Flughafen Hamburg öffnet Terminal 2 wieder

Flughafen Hamburg öffnet Terminal 2 wieder

Neun neue Sommerziele in Hamburg

Neun neue Sommerziele in Hamburg

Der Airbus A320 mit dem Kennzeichen EI-GVA: Fliegt er bald für Leav Aviation?

In Köln entsteht eine neue Fluggesellschaft

ticker-deutschland

Deutsche Regierung macht ernst mit Bürokratieabbau im Verkehr - Luftverkehrsbranche zufrieden

Video

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die VA-1X von Vertical Aerospace: Zeigte in Farnborough, was sie kann.
Elektrische Senkrechtstarter gelten als eines der Zukunftsthemen der Luftfahrt. Auf der Farnborough Airshow demonstrierte Vertical Aerospace eindrucksvoll die Fähigkeiten seines Prototyps. Bis Passagiere regelmäßig mit Evtols fliegen, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies