Der Airbus A320 mit dem Kennzeichen EI-GVA: Fliegt er bald für Leav Aviation?

Leav AviationIn Köln entsteht eine neue Fluggesellschaft

Ein Startup in Köln hat ein Luftverkehrsbetreiberzeugnis beantragt. An der Spitze von Leav Aviation steht ein ehemaliger Manager von Germania.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Im Bürogebäude in der Wettern-Straße 25, rund sieben Kilometer entfernt vom Flughafen Köln, sitzt die Stiftung Bildung und Handwerk, eine Kommunikationsagentur - und eine Fluggesellschaft im Aufbau. Die Leav Aviation trägt ihren Namen erst seit Mitte April. Vorher hieß sie Joot Aviation Project und hatte ihren Sitz noch in der Kölner Altstadt.

Das im Herbst 2020 gegründete Unternehmen plant laut Handelsregister «die Durchführung von Lufttransporten aller Art im gewerblichen Bedarfsverkehr. Auch «die Stellung von Serviceleistungen und Beratung auf dem Gebiet der allgemeinen Luftfahrt sowie der Handel und die Vermietung von Flugzeugen, Flugzeugzubehör und Ersatzteilen» ist aufgeführt.

Zulassungen schon beantragt

Geschäftsführer der Jungfirma ist der 39-jährige Johannes Klinsmann. Einst war er Mitglied der Geschäftsführung bei der 2019 untergegangenen Germania. Leav Aviation hat bereits ein Luftverkehrsbetreiberzeugnis (im Englischen Air Operator Certificate, AOC) und eine Betriebsgenehmigung beantragt, wie eine Sprecherin des Luftfahrt-Bundesamtes aeroTELEGRAPH bestätigt.

Auch ein erstes Flugzeug hat das Unternehmen laut dem Portal Planespotters schon in Aussicht. Demnach soll Leav von der irischen Leasingfirma Pembroke den Airbus A320 mit dem Kennzeichen EI-GVA mieten. Das rund zwölf Jahre alte Flugzeug, das bis März 2020 für Tigerair Australia flog, soll das deutsche Kennzeichen D-ANDI erhalten. Sein bis heute letzter Flug fand am 30. April 2021 von München nach Dublin statt.

Name mit Bezug zu Köln

Leave Aviation hat bisher weder eine Webseite noch eine Telefonnummer oder Mail-Adresse, worunter das Unternehmen zu erreichen wäre. Über die genauen Pläne des Start-ups ist noch nichts bekannt. Der Name Leav erinnert ein wenig an das englische Wort leave, also zu Deutsch aufbrechen oder im Luftfahrtsinne losfliegen. Man könnte aber auch an das kölsche leev denken, was lieb bedeutet.

Bei joot ist der Bezug zum Kölsch deutlicher. Und so könnte auch das Unternehmensmotto lauten: «Et hätt noch emmer joot jejange

Mehr zum Thema

ETF-Jet über der Stadt Cavtat: Könnte so aussehen.

Fast 100 neue Airlines hoffen auf Boom nach der Krise

Green Airlines fliegt von Paderborn nach Mallorca und Griechenland

Green Airlines fliegt von Paderborn nach Mallorca und Griechenland

Condors Airbus A321 mit der Kennung D-ATCF: Die Maschine war früher für Germania unterwegs.

Wo die ehemaligen Flugzeuge von Germania heute sind

Boeing 727 in den Farben von Germania: Nach 41 Jahren war 2019 Schluss.

Eine bunte und bewegte Geschichte - ohne Happy End

Video

Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Ramy RC vor seinem Lufthansa-Airbus-A380: Ganz schön groß.
Ein Airbus A380 als Modellflugzeug klingt spektakulär – doch das von Ramy RC sprengt selbst in der Modellbauwelt die Dimensionen. Der Nachbau des Lufthansa-Superjumbos mit Speziallackierung ist fast neun Meter lang und kann tatsächlich fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin