So sähe eine Explosion im Frachtraum ohne Fly Bag aus...

Fly BagTasche soll vor Explosionen schützen

Eine Explosion im Frachtraum kann ein Flugzeug zum Absturz bringen. Forscher haben nun ein Material gefunden, das die Schäden deutlich verringern könnte.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Aufwändige Gepäckkontrollen und langwierige Sicherheitskontrollen sollen das Risiko einer Bombe an Bord minimieren. Doch es kann auch andere Gründe für eine Explosion an Bord geben. Erst gerade etwa machten Flugzeughersteller wie Boeing, Piloten und Fluggesellschaften darauf aufmerksam, dass der Transport von Lithium-Ionen-Batterien genau deswegen gefährlich sein kann. Eine befriedigende Möglichkeit, die Ladung explosionsgeschützt zu verpacken, gebe es bisher noch nicht.

Forscher der Universität Sheffield in Großbritannien könnten das Problem nun gelöst haben. Sie haben ein Textil entwickelt, das Explosionen standhalten kann. Die «Fly Bag» ist aus neusten Verbundwerkstoffen und nicht nur hitzeresistent, sondern auch so elastisch, dass sie bei einer Explosion keine Splitter entwickelt. Das würde Frachttransporte im Gegensatz zu Containern aus festem Material sicherer machen. Zudem soll die «Fly Bag» auch günstiger sein.

Europäisches Konsortium forscht mit

Erste Tests haben die Forscher bereits durchgeführt. Man habe zuerst Explosionen im Frachtraum in Maschinen am Boden ausgelöst und dann das Gleiche mit der Textiltasche wiederholt. Dann habe man analysiert, ob die Flieger nach der Explosion noch flugfähig sind. Die Tasche zeigte da klar Vorteile (siehe oben stehende Bildergalerie). Die Ergebnisse seien vielversprechend, heißt es denn auch in einer Pressemitteilung.

Das Projekt wurde von einem europäischen Konsortium ins Leben gerufen. Partner aus Deutschland, Griechenland, Italien, den Niederlanden, Schweden und Spanien unterstützen die Forscher aus Sheffield.

Mehr zum Thema

Die EU plant neue Regeln für Verkehrssuchmaschinen: Damit sollen mehr Reisende auf die Schiene gelockt werden.
<h1 class="article-header__title"></h1>

EU will, dass Flugsuchmaschinen auch Züge anzeigen

Ein Rollstuhlfahrender an einem Flughafen: Simulierende Reisende stellen Fluggsellschaften und Flughäfen vor Probleme.

Wenn 55 Gäste im Rollstuhl ein- und 30 von ihnen zu Fuß aussteigen

Koffer: Eine kleine, aber schnelle Reise am Flughafen.

So kommt der Koffer in den Flieger

Flugzeughotel mal anders

Flugzeughotel mal anders

Video

Saab Global Eye: Basis ist eine Bombardier Global 6000/6500.
Wie kann eine rohstoffreiche und strategisch immer wichtigere Region wie die Arktis überwacht und im Ernstfall verteidigt werden, angesichts klirrender Kälte und riesiger Ausdehnung? Hersteller wie Boeing, IAI und Northrop Grumman buhlen mit ihren Systemen um Kunden. Ihr härtester Konkurrent kommt aber aus Europa: Saab GlobalEye.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Die Boeing 757 von Icelandair: Heikler Tiefflug.
Nach 40 Jahren geht er in Rente. Auf seinem letzten Flug von Frankfurt nach Keflavik wollte der Kapitän einer Boeing 757 etwas Besonderes machen und flog in sehr niedriger Höhe über seine Heimat hinweg. Icelandair ist verärgert und hat die Behörden eingeschaltet.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack