So sähe eine Explosion im Frachtraum ohne Fly Bag aus...

Fly BagTasche soll vor Explosionen schützen

Eine Explosion im Frachtraum kann ein Flugzeug zum Absturz bringen. Forscher haben nun ein Material gefunden, das die Schäden deutlich verringern könnte.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Aufwändige Gepäckkontrollen und langwierige Sicherheitskontrollen sollen das Risiko einer Bombe an Bord minimieren. Doch es kann auch andere Gründe für eine Explosion an Bord geben. Erst gerade etwa machten Flugzeughersteller wie Boeing, Piloten und Fluggesellschaften darauf aufmerksam, dass der Transport von Lithium-Ionen-Batterien genau deswegen gefährlich sein kann. Eine befriedigende Möglichkeit, die Ladung explosionsgeschützt zu verpacken, gebe es bisher noch nicht.

Forscher der Universität Sheffield in Großbritannien könnten das Problem nun gelöst haben. Sie haben ein Textil entwickelt, das Explosionen standhalten kann. Die «Fly Bag» ist aus neusten Verbundwerkstoffen und nicht nur hitzeresistent, sondern auch so elastisch, dass sie bei einer Explosion keine Splitter entwickelt. Das würde Frachttransporte im Gegensatz zu Containern aus festem Material sicherer machen. Zudem soll die «Fly Bag» auch günstiger sein.

Europäisches Konsortium forscht mit

Erste Tests haben die Forscher bereits durchgeführt. Man habe zuerst Explosionen im Frachtraum in Maschinen am Boden ausgelöst und dann das Gleiche mit der Textiltasche wiederholt. Dann habe man analysiert, ob die Flieger nach der Explosion noch flugfähig sind. Die Tasche zeigte da klar Vorteile (siehe oben stehende Bildergalerie). Die Ergebnisse seien vielversprechend, heißt es denn auch in einer Pressemitteilung.

Das Projekt wurde von einem europäischen Konsortium ins Leben gerufen. Partner aus Deutschland, Griechenland, Italien, den Niederlanden, Schweden und Spanien unterstützen die Forscher aus Sheffield.

Mehr zum Thema

Die EU plant neue Regeln für Verkehrssuchmaschinen: Damit sollen mehr Reisende auf die Schiene gelockt werden.
<h1 class="article-header__title"></h1>

EU will, dass Flugsuchmaschinen auch Züge anzeigen

Ein Rollstuhlfahrender an einem Flughafen: Simulierende Reisende stellen Fluggsellschaften und Flughäfen vor Probleme.

Wenn 55 Gäste im Rollstuhl ein- und 30 von ihnen zu Fuß aussteigen

Koffer: Eine kleine, aber schnelle Reise am Flughafen.

So kommt der Koffer in den Flieger

Flugzeughotel mal anders

Flugzeughotel mal anders

Video

Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A320 Neo wird bei Tarmac Aerosave zerlegt: Das Unternehmen erweitert seine Zerlegungskapazitäten.
Eigentlich könnten sie noch Jahrzehnte fliegen. Trotzdem werden derzeit auffällig viele junge Airbus A220, A320 Neo und Boeing 737 Max zerlegt. Warum?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Ilyushin Il-96: Das Flugzeug ist am 16. September in Köln gelandet.
Eine Ilyushin Il-96 der russischen Spezialflugstaffel ist heute in Köln/Bonn gelandet. Vermutet wird, dass die Maschine Mitarbeitende des russischen Konsulats in Bonn abholt. Die Landung im Video.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies