Aquaedukt in Nimes: Die Stadt erhält Regionalflüge.

L'OdysseyNeue Airline plant Flüge von Südfrankreich nach Genf und Zürich

Eigentlich hat Frankreich viele Inlandsflüge verboten. Dennoch gibt es Orte, die über Schiene und Straße nur schlecht angebunden sind. Die virtuelle Schweizer Airline L'Odyssey will das nun nutzen.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Eine Touristenhochburg ist Nîmes nicht. Und das, obwohl die Stadt im Süden von Frankreich viel zu bieten hat. So ist sie etwa für ihre gut erhaltenen römischen Monumente bekannt, wie zum Beispiel den Aquädukt Pont du Gard. Kein Wunder, war sie doch im römischen Reich ein wichtiger Außenposten. Inzwischen hat sie an internationaler Bedeutung verloren. Dennoch sieht ein Luftfahrtunternehmen dort Chancen.

L'Odyssey hat die Konzessionen für Flüge ab der Stadt in Okzitanien zwischen Mai und September 2025 erhalten. Dafür hat die virtuelle Schweizer Regionalairline sich eine ATR 72-600 beschafft, schreibt das Portal Journal de L'Aviation berichtet. Sie soll in Nîmes stationiert werden und sieben Strecken ab der Stadt sowie ab Tours in Betrieb nehmen: Nîmes – Barcelona, ​​​​Nîmes – Genf – Verona, Nîmes – Nizza – Mailand, Nîmes – Bastia, Nîmes – Ajaccio und Tours – Bastia und Tours - Ajaccio.

Auch Rom oder Zürich in Planung

Einerseits sollen die Flüge den regionalen Tourismus ankurbeln. Andererseits erhoffen sich die Betreiber aber auch, Menschen aus der Region mehr Möglichkeiten zu bieten. Das gelte nicht nur für regionale Flüge, sondern auch für internationale Umsteigeflüge, etwa ab Barcelona oder Mailand. Ergeben haben sich die Ziele laut den Betreibern aus Umfragen unter potenziellen künftigen Gästen und den Gemeinden. Die Buchung startet laut Countdown auf der Unternehmenswebseite in 23 Tagen.

L'Odyssey ist ein Projekt des Infrastrukturunternehmens Edeis und der Luftfahrt-Beratungsfirma Jet Airlines aus der Schweiz. «Nach einem ersten Erfolg im Sommer besteht das Ziel darin, bestimmte Strecken aufrechtzuerhalten und möglicherweise in den kommenden Monaten und Jahren weitere zu eröffnen», so Jet-Airlines-Gründer Clément Pellistrandi, zu Journal de L'Aviation. Bei L'Odyssey denkt an denn auch bereits laut über viele weitere Ziele nach, etwa Nantes, Rom, Straßburg oder Zürich.

Nicht gut mit der Schiene angebunden

In Frankreich gilt eigentlich ein Verbot für Inlandsflüge, deren Strecke mit einer Zugfahrt von 2,5 Stunden oder weniger machbar wäre. Mit dem ausgebauten Hochgeschwindigkeitszugsnetz im Land ist darum nicht mehr viel möglich. Dennoch gibt es auch immer noch viele Ziele, die mit der Schiene nicht besonders gut angebunden sind - ebenso wenig wie mit dem Auto. Nîmes gehört dazu. Für die rund 280 Kilometer nach Nizza etwa braucht man mit dem Zug über vier und mit dem Auto über drei Stunden.

Auch am Flughafen Nîmes freut man sich. Der wird aktuell hauptsächlich von Ryanair bedient. Auf der Internetseite kündigt er die neue Airline bereits an.

Mehr zum Thema

Jetzt sind Kurzstreckenflüge in Frankreich verboten

Jetzt sind Kurzstreckenflüge in Frankreich verboten

Flieger von Smartwings am Flughafen Palermo: Die italienische Regierung setzt Höchstpreise fest.

Frankreich will Minimal-, Italien Maximalpreise für Flugtickets

Die Österreichischen Bundesbahnen bauen das Nachtzugangebot aus: Der ehemalige Schweizer Bahn-Chef fordert ein neues Konzept für die Verbindungen.

Sind Nachtzüge gar nicht so klimafreundlich?

ticker-schweiz

Schweizer Flugshow: Dittinger Flugtage finden im August 2027 statt

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug über die Piste hinausgeschossen und am Stand zum Stehen gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies