Flieger in den Farben von Air Lituanica: Die Behördenbwilligung fehlt noch.

Neue Airline für Litauen

Ende Juni will Air Lituanica an den Start gehen. Ab Vilnius will die Fluglinie zuerst Brüssel bedienen, später sollen auch Berlin und München dazukommen.

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Unternehmenschef Erikas Zubris ist voller Zuversicht. Er hofft, dass die Genehmigung für den Flugbetrieb reine Formsache ist. Denn der straffe Zeitplan soll eingehalten werden. Wie das litauische Nachrichtenportal Delfi berichtet, sollen in zwei Wochen die Tickets für die Flüge von Air Lituanica zu kaufen sein. Der Erstflug der neuen litauischen Fluggesellschaft ist für den 30. Juni terminiert. Die erste Strecke ist die von Vilnius nach Brüssel. Die belgische Hauptstadt soll zunächst sechs Mal wöchentlich am Abend angesteuert werden. Nur am Samstag wird nicht geflogen. Tickets gibt es zum Start inklusive Steuern ab umgerechnet 85 Euro.

Doch da will Air Lituanica nicht aufhören. Schon ab dem 8. Juni will die Fluggesellschaft die Route zwischen Vilnius und Amsterdam eröffnen. Ab Herbst sind dann auch Flüge nach Moskau geplant. München, Berlin und Prag sollen später folgen. Für Anschlussflüge will die Fluggesellschaft mit KLM, Brussels Airlines, Air Berlin und Czech Airlines kooperieren.

Eher geringe Kapazität

Zum Start wird Air Lituanica auf Embraer 170 der Estonian Air und Embraer 175 von ECC Leasing zurückgreifen. Die Kapazitäten sind damit eher gering, die Kabinen in der engen Variante bestuhlt: 76 bzw. 86 Passagiere können maximal Platz nehmen.

Unternehmenschef Zubrus kalkuliert für die ersten drei Jahre mit Investitionen von umgerechnet 8,7 Millionen Euro. Demgegenüber sollen bis Ende des Jahres rund 70'000 Passagiere dem Unternehmen Einnahmen von etwa 11,6 Millionen Euro bringen. 2014 soll der Umsatz auf über 40 Millionen Euro steigen. Bis 2015 will die neue Fluglinie auf fünf Flugzeuge wachsen und bis zu 16 Routen bedienen.

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