Flughafen Paphos: Basis der neuen Fluggesellschaft.

Neue Airline aus Zypern

Ein zyprischer Millionär plant eine neue Billigairline. So will er den Tourismus im Westen der Insel ankurbeln - und seine Projekte voranbringen.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Die Zeitung Financial Mirror schätzt sein Vermögen auf 210 Millionen Euro. Und sie stuft ihn damit als viertreichsten Mann Zyperns ein. Unternehmer Nicolas «Nikos» Shacolas kontrolliert ein weit verzweigtes Firmenimperium auf seiner Heimatinsel. Ihm gehören unter vielem anderem Warenhäuser, Baumärkte, Einkaufszentren, LKW-Verkaufsstätten und auch eine Mobilfunkgesellschaft. Nun will er in eine neue Branche expandieren. Shacolas plant die Gründung einer neuen Billigfluglinie, die ihre Basis am Flughafen Paphos haben soll. Ein Sprecher der Shacolas Group bestätigt gegenüber aeroTELEGRAPH die Pläne, will aber derzeit noch nicht konkreter werden. «Wir befinden uns in der Anfangsphase des Projektes.»

Die neue Fluggesellschaft wird in der Lokalpresse als Billiganbieter bezeichnet. In seiner einzigen Stellungnahme zum Projekt umriss Shacolas selbst die Kernelemente als «klein, flexibel und überlebensfähig», wie die Zeitung The Cyprus Weekly schreibt. Die Airline solle vor allem den Westen Zyperns besser erschließen und der Region zusätzliche Touristen bringen. Das dient indes auch Shacolas selbst. Denn ihm gehört dort eine große Ferienanlage mit Golfplatz und zudem gehört ihm die Firma, welche die Flughäfen von Larnaca und Paphos betreibt.

Keine Verbindung aus der Schweiz und Österreich

Derzeit existieren diverse Direktflüge aus Europa nach Paphos. Vor allem das Angebt aus Großbritannien ist riesig. Andere Länder aber sind schlecht erreichbar. Sie könnten zu Zielmärkten der neuen Fluglinie von Shacolas werden. So gibt es nur einen Flug aus Deutschland - der von Ryanair ab Weeze. Aus der Schweiz und Österreich kann man den Westen Zyperns direkt gar nicht erreichen. Auch Frankreich ist nicht direkt mit Paphos verbunden.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Tu-214 in einer Halle: S7 Airlines steht kurz vor der Bestellung von 100 Exemplaren.
Russlands Fluglinien brauchen dringend neue Flugzeuge. Die beiden größten des Landes, Aeroflot und S7 Airlines, reagieren nun mit Großbestellungen - sie wollen 190 Tupolev Tu-214 und Yakovlev MS-21 ordern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies