Neuer Airbus A320-200 von South African Airways: Einsatz im Regionalverkehr.

South African startet Flottenumbau

Um aus den roten Zahlen zu kommen, braucht die klamme Fluggesellschaft sparsamere Flugzeuge. Sie ersetzt deshalb ihre Boeing B737 mit Airbus A320.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Monwabisi Kalawe ist nicht zu beneiden. Am 1. Juni übernahm er die Führung von South African Airways - und damit eines chronisch defizitären Unternehmens. Im Januar erst musste die Fluggesellschaft um Nothilfe bitten. Sie brauchte umgerechnet 47 Millionen Euro, damit sie überhaupt noch ihre Rechnungen bezahlen konnte. In den Monaten zuvor benötigte SAA bereits eine staatliche Bürgschaft, um weiterarbeiten zu können. Nun setzt Kalawe Schritt für Schritt seine neue Überlebens- und Gesundungsstrategie um. Kern davon ist die Erneuerung der Flotte. «Wir machten ein paar Dinge aus, die für unsere hohen Betriebskosten verantwortlich sind», sagte der Vorstandsvorsitzende der Zeitung Business Day. Dazu gehörten auch Flugzeuge mit hohem Kerosinverbrauch.

Die ersten sparsameren Flieger sind nun angekommen. Kalawe übernahm am Dienstag (23. Juli) zwei neue Airbus A320-200. Weitere 18 Stück sollen in den nächsten zwei Jahren zur Flotte stoßen und die bisherigen Boeing B737-800 ersetzen, die langsam in die Jahre kommen. «Eine moderne und homogene Flotte spielt eine große Rolle im Versuch, mehr Erträge zu generieren und tiefere Kosten zu erreichen», sagte der Chef anlässlich der Übergabe der Flieger.

Deal neu verhandelt

Die Bestellung wurde eigentlich bereits 2002 aufgegeben. Doch die Auslieferung wurde wegen der Probleme immer wieder hinausgeschoben. 2010 wurde der Deal neu verhandelt und die Order von 15 auf 20 Maschinen aufgestockt.

Nun ist auch die Finanzierung der ersten zehn Jets endlich gesichert. Die Flugzeugfinanzierungstochter Pembroke der Bank Standard Chartered übernimmt die Flieger für zwölf Jahre und least sie weiter an South African Airways.

Mehr zum Thema

Airbus A320 von South African Airways: bisher nur als Ceo-Version in der SAA-Flotte.

Südafrika nimmt neuen Anlauf für Privatisierung von South African Airways

ticker lift

Lift baut Flotte aus und fliegt erstmals international

Boeing 737-800 von Mango Airlines in Johannesburg: Kehrt die Airline zurück?

Mango Airlines will nach vier Jahren am Boden neu starten

Airbus A340 von Swiss: Muss ab Johannesburg zwischenlanden.

Lufthansa und Swiss müssen auf Flügen ab Johannesburg Tankstopp einlegen

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier