Terminal des Flughafens von Kathmandu: Angestellte sollen derzeit so wenig wie möglich heizen.

Engpass im WinterFlughafen Kathmandu hat zu wenig Strom

Mitarbeiter des wichtigsten Flughafens von Nepal müssen sich warm anziehen. Damit es genug Strom für den Flugbetrieb gibt, muss weniger geheizt werden.

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Stromausfälle sind in Nepal nichts Ungewöhnliches. Die Regierung hat in den vergangenen Jahren zwar einiges unternommen, um ihre Energieversorgung verbessern. Sie forciert den Bau von Wasserkraftwerken und importiert aus Indien Strom. Doch das ungestüme Wachstum der Hauptstadt Kathmandu und die zunehmende Elektrifizierung sorgen dennoch immer wieder für Stromausfälle.

Das zeigt auch eine Mitteilung der nepalesischen Luftfahrtbehörde. Sie forderte vergangene Woche alle Stellen und Mitarbeiter des Tribhuvan International Airport von Kathmandu dazu auf, den Gebrauch elektrischer Heizungen auf ein Minimum zu beschränken. Dies berichten lokale Medien. Grund dafür sind Sorgen um mögliche Engpässe bei der Energieversorgung.

Nepal setzt auf einzigen Flughafen

Wie die Behörde feststellte, ist der Stromverbrauch des Flughafens durch den vermehrten Einsatz der Heizungen in den der kalten Wintermonaten erheblich angestiegen. Sie fürchtet nun, dass für den Flugbetrieb unabdingbare Anlagen für Kommunikation, Navigation und Beleuchtung nicht ausreichend Elektrizität bekommen. Eine Sprecherin des Flughafens sagt, dass es sich um eine Vorsichtsmaßnahme handelt und die Situation derzeit unter Kontrolle sei. Zu Einschränkungen kam es bisher nicht.

Besonders für die nepalesische Regierung ist ein reibungsloser Betrieb am Tribhuvan International Airpor derzeit wichtig. Das Land startete Anfang dieses Jahres eine große Kampagne, die den Tourismus im Land stärken soll. Dazu investierte es auch 240 Millionen nepalesische Rupien oder 1,9 Millionen Euro in eine Renovierung des Flughafens von Kathmandu.

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