Flieger von Nepal Airlines: Die Fluglinie  will die Flotte stark vergrößern.

Lang- und KurzstreckeNepal Airlines will 32 neue Flugzeuge kaufen

Die Nationalairline des Himalayastaates will wieder expandieren und dazu neue Flugzeuge kaufen. Zuerst will Nepal Airlines die Flotte für Auslandsflüge erweitern, dann die für Inlandsflüge.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Eigentlich fehlt Nepal Airlines das Geld für Investitionen. Die Nationalairline des Himalayastaates ist seit Jahren defizitär. Trotzdem hat die Regierung kürzlich dem Kauf von mindestens 14 neuen Flugzeugen zugestimmt. Die Fluggesellschaft möchte aber noch weiter gehen: Bis in fünf Jahren sollen insgesamt 32 neue Flieger dazukommen.

Die ersten 14 Jets will Nepal Airlines für internationale Flüge verwenden. Derzeit fliegt die Fluglinie nach Bangkok, Delhi, Doha, Dubai, Hongkong, Kuala Lumpur und Tokio. Sechs Maschinen sollen Langstreckenflieger sein, acht Kurz- und Mittelstreckenflieger, wie das Portal New Business Page berichtet. Aktuell besteht die Auslandsflotte aus zwei A320-200 und zwei A330-200.

Chinesische Flugzeuge stellten sich als unbrauchbar heraus

Die weiteren 18 Flugzeuge sollen dann für Inlandsflüge eingesetzt werden. Auf diesen Strecken haben private Konkurrenten Nepal Airlines längst den Rang abgelaufen. Aktuell setzt die staatliche Fluglinie auf drei alte de Havilland Canada DHC-6 Twin Otter. Eigentlich besitzt sie auch sechs chinesische Flugzeuge. Doch die hat sie ausrangiert.

Die zwei Xian MA60 mit je 56 Sitzen und vier chinesischen Harbin Y-12E mit je 17 Plätzen haben sich als untauglich für Nepal und daher unrentabel herausgestellt. Das Simulatoren-Training ist teuer, die Versicherung ist teuer, es mangelt an gewissen Ersatzteilen und wieder andere Teile sind sehr teuer zu ersetzen. Deshalb stellte Nepal Airlines den Betrieb der chinesischen Flieger Ende Juli letzten Jahres ein. Und sucht nun Ersatz.

Chinesische Flugzeuge stellten sich als unbrauchbar heraus

Nepal Airlines will aber nicht nur neue Flugzeuge. Die Fluggesellschaft hat den Staat auch um 15 Milliarden nepalesische Rupien gebeten, was etwa 114 Millionen Euro entspricht. Damit sollen die Probleme durch die Covid-19-Pandemie abgefedert werden. Schon im Mai 2020 hatte sie um eine Finanzspritze von 30 Millionen Euro gebeten.

Mehr zum Thema

Xian MA60 of Nepal Airlines: Not suitable for the country.

Nepal Airlines will fünf Flugzeuge kaufen

Eine Maschine von Yeti Airlines: Bislang hat die Fluggesellschaft eine Flotte von BAe Jetstream 41.

Himalayan Airlines will A320

Airbus A330 von Nepal Airlines: Offene Fragen zur Beschaffung der Jets.

Deutsche Firmen in Nepal im Visier

Flughafen Kathmandu: Nichts geht mehr.

Armee umstellt Flughafen Kathmandu - Betrieb eingestellt

Video

Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack