Nach Vorfall in BangkokGewisse 777-Triebwerke müssen überprüft werden

Jetzt zeigt sich: Bei der Triebwerkpanne einer Boeing 777 in Bangkok wurden Teile in den Rumpf geschleudert. Gewisse Betreiber müssen nun Checks durchführen.

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Flug TG970 von Thai Airways nach Zürich musste vergangenen Sonntag den Start abbrechen. Als die Boeing 777 in Bangkok beschleunigte, gab es einen heftigen Knall. Später zeigte sich, dass es im linken Triebwerk zu einem sogenannten uncontained engine failure gekommen war. Im hinteren Bereich auf der rechten Seite des Motors klaffte ein großes Loch, durch das man Flammen erkennen konnte. Dabei hatten einige Passagiere offenbar Glück.

Als Folge der Fehlfunktion des Triebwerks wurden nämlich Teile weggeschleudert – und trafen den Rumpf und sogar das andere Triebwerk, wie das Zwischenfallportal Aviation Herald berichtet. Nun müssen Betreiber des Triebwerktyps GE90-115B mit gewissen Seriennummern spätestens nach den nächsten 25 Flugzyklen ein Bauteil entfernen. Ansonsten könne es zur Loslösung von Teilen und Schäden am Flugzeug wie beim Zwischenfall in Bangkok kommen, schreibt die amerikanische Aufsichtsbehörde FAA in einer Luftttüchtigkeitsanweisung.

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