Jet von Monarch Airlines: Künftig Konkurrent von Ryanair und Co.

Nur noch LinienflügeMonarch erfindet sich neu

Die britische Fluglinie gibt das ganze Chartergeschäft auf und wird zur reinen Billigairline. Monarch Airlines tritt damit gegen Easyjet, Ryanair und Co. an.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Königlich geht es Monarch Airlines schon länger nicht mehr. Die britische Flugline schrieb 2011 und 2012 hohe Verluste. Bereits zwei Mal musste die Schweizer Eigentümerfamilie um Patron Sergio Mantegazza Geld einschießen – insgesamt 120 Millionen Pfund oder umgerechnet 150 Millionen Euro. Zugleich wurden die Kosten heruntergefahren.

Doch das reichte nicht. Das Management des britischen Ferienfliegers entschied vergangenes Jahr, auch das Geschäftsmodell anzupassen. Traditionell war Monarch Airlines eine reine Charteranbieterin, die für Reisebüros Touristen ins Warme fliegt. Seither können Reisende auf der Webseite der Airline auch selbst Flüge buchen. Die Maßnahmen zahlten sich aus. 2013 schrieb Monarch wieder Gewinn.

Im Frühjahr 2015 ist Schluss mit Charter

Offenbar sind die Direktbuchungen ein voller Erfolg. Denn jetzt entschied sich Monarch, das Chartergeschäft gleich ganz aufzugeben und auf Frühling 2015 hin zur reinen Linienanbieterin zu werden. Dies erklärte der neue Geschäftsführer Andrew Swaffield dem Branchenmagazin Travel Weekly. «Wir verlassen das Chartergeschäft im Guten.»

Das klassische Chartergeschäft ist laut Swaffield tot. Er will nun als Billiganbieter ein neues Geschäftsfeld erobern und so gegen Ryanair und Easyjet und Co. ankommen. Zugleich aber will der Monarch-Lenker die guten Beziehungen zu den Reiseanbietern weiterhin pflegen und auch für sie weiterhin Kontingente zur Verfügung stellen. «Ich glaube, das könnte ein ganz interessantes Geschäftsmodell werden», so Swaffield.

Rückzug aus East Midlands

Folgen hat das für den East Midlands Airport. Den verlässt Monarch im April 2015. Denn als Billigairline will Monarch andere, zentralere Flughäfen bedienen und andere Abflugzeiten wählen. Folgen hat die Neupositionierung aber auch für das Personal. Monarch baut 1000 Stellen ab, wie am Montag (18. August) bekannt wurde.

Mehr zum Thema

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack
Blick aus dem Airbus A340-600 von Lufthansa: Jetzt ein Bild der Vergangenheit.
Nach 23 Jahren hat Lufthansa ihren letzten regulären Flug mit einem Airbus A340-600 absolviert. Am Steuer saß Lufthansa-Airlines-Vorstand Francesco Sciortino. Es war ein emotionaler Abschied von einem Flugzeug, das für viele etwas Besonderes war - aber einfach nicht mehr mit den moderneren Modellen mithalten kann.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin