Die neuen Sitze von Monarch Airlines sind dünner und nicht mehr kippbar. So bieten sie mehr Beinfreiheit.

Monarch verbannt klappbare Sitze

Der britische Ferienflieger baut neue Sitze in seine Flugzeuge ein. Sie lassen sich nicht mehr nach hinten kippen. Das biete mehr Komfort, so Monarch.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die simple Funktion gehört inzwischen schon fast zum Grundinventar eines Flugzeuges. Doch sie sorgt auch für viel Ärger. Rückenlehnen, die unverhofft nach hinten geklappt werden, führen an Bord immer wieder zu Streit. Denn sie machen die Reise für den Passagier hinter dem nach hinten gekippten Sitz mitunter zu einem sehr eingeengten Erlebnis, sofern nicht auch er den kleinen Knopf in der Armlehne drückt.

Ein amerikanischer Geschäftsmann forderte die Fluggesellschaften kürzlich gar auf, das Herunterklappen zu verhindern. «Diese wenigen Zentimeter entscheiden, ob man den Flug über produktiv ist oder nur dasitzt und seinen Vordermann verflucht.» Dabei sei etwa die Hälfte der Leute an Bord eines Flugzeugs Geschäftsreisende, die im Zweifel noch etwas arbeiten müssten, schrieb er. Und bekam viel Zustimmung dafür.

Sitze sind deutlich leichter

Dieses Problem löst nun die britische Monarch Airlines elegant. Sie baut ganz neue Sitze in ihre Flugzeuge ein, die sich gar nicht mehr zurückklappen lassen. «Das schafft mehr Lebensraum für unsere Kunden ohne dass sie Angst haben müssen, dass der Mensch vor ihnen, in ihren Raum vorstößt», kommentiert Monarchs Marketingchef Tim Williamson. Der Ferienflieger folgt damit einer Handvoll von Fluglinien, die es ebenso halten. Auch Ryanair und Spirit Airlines beispielsweise haben bereits Sitze installiert, die sich nicht mehr herunterklappen lassen.

Monarch will mit den Sitzen aber noch mehr erreichen. Einerseits sind die neuen Sessel leichter, was hilft, Treibstoff zu sparen. Andererseits bieten sie viele andere, neue Funktionen, die Reisen für Passagiere angenehmer machen sollen.

Sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie weitere Details zu den Sitzen von Monarch.

Mehr zum Thema

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies