Die neuen Sitze von Monarch Airlines sind dünner und nicht mehr kippbar. So bieten sie mehr Beinfreiheit.

Monarch verbannt klappbare Sitze

Der britische Ferienflieger baut neue Sitze in seine Flugzeuge ein. Sie lassen sich nicht mehr nach hinten kippen. Das biete mehr Komfort, so Monarch.

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Die simple Funktion gehört inzwischen schon fast zum Grundinventar eines Flugzeuges. Doch sie sorgt auch für viel Ärger. Rückenlehnen, die unverhofft nach hinten geklappt werden, führen an Bord immer wieder zu Streit. Denn sie machen die Reise für den Passagier hinter dem nach hinten gekippten Sitz mitunter zu einem sehr eingeengten Erlebnis, sofern nicht auch er den kleinen Knopf in der Armlehne drückt.

Ein amerikanischer Geschäftsmann forderte die Fluggesellschaften kürzlich gar auf, das Herunterklappen zu verhindern. «Diese wenigen Zentimeter entscheiden, ob man den Flug über produktiv ist oder nur dasitzt und seinen Vordermann verflucht.» Dabei sei etwa die Hälfte der Leute an Bord eines Flugzeugs Geschäftsreisende, die im Zweifel noch etwas arbeiten müssten, schrieb er. Und bekam viel Zustimmung dafür.

Sitze sind deutlich leichter

Dieses Problem löst nun die britische Monarch Airlines elegant. Sie baut ganz neue Sitze in ihre Flugzeuge ein, die sich gar nicht mehr zurückklappen lassen. «Das schafft mehr Lebensraum für unsere Kunden ohne dass sie Angst haben müssen, dass der Mensch vor ihnen, in ihren Raum vorstößt», kommentiert Monarchs Marketingchef Tim Williamson. Der Ferienflieger folgt damit einer Handvoll von Fluglinien, die es ebenso halten. Auch Ryanair und Spirit Airlines beispielsweise haben bereits Sitze installiert, die sich nicht mehr herunterklappen lassen.

Monarch will mit den Sitzen aber noch mehr erreichen. Einerseits sind die neuen Sessel leichter, was hilft, Treibstoff zu sparen. Andererseits bieten sie viele andere, neue Funktionen, die Reisen für Passagiere angenehmer machen sollen.

Sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie weitere Details zu den Sitzen von Monarch.

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