Mit Monarch Airlines stellte Anfang Oktober die fünftgrößte britische Fluggesellschaf die Flüge ein. Im November entschied ein Gericht: Die insolvente Airline darf Start- und Landerechte im Sommerflugplan <a href="https://www.aerotelegraph.com/bankrotte-monarch-darf-slots-behalten" target="_blank" rel="noopener">behalten und diese verkaufen</a>.

InsolvenzMonarch Airlines stellt Flüge ein

Es ist vorbei: Die fünftgrößte britische Airline hat die Flüge eingestellt. 110.000 gestrandete Kunden von Monarch Airlines werden mit Jets von Qatar Airways nach Hause gebracht.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland

Schon Stunden vor Ende der Frist zur Erneuerung der so genannte Air Travel Organiser’s Licence Atol zeichnete sich ab, dass Monarch es nicht schaffen würde. Die Fluglinie setzte die Preise für ihre Flüge so hoch, dass neue Buchungen kaum noch wahrscheinlich waren. Sie wollte offenbar dafür sorgen, dass nicht noch mehr Passagiere im Ausland waren, sollte es zu Ende gehen.

Am späteren Abend hoben dann in Doha Flugzeuge von Qatar Airways in Richtung London ab. Die Airbus A320 wurden offenbar von der Luftfahrtbehörde Civil Aviation Authority CAA organisiert, um Rückführungsflüge für gestrandete Passagiere durchzuführen. Und um 5 Uhr morgens war es dann auch soweit: Monarch Airlines stelle ab dem 2. Oktober alle Flüge ein, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

110.000 Passagiere im Ausland

Der Zeitpunkt sei speziell, aber man habe das in einem Moment machen müssen, wo alle Flieger am Boden seien, so der Insolvenzverwalter. Mit der Insolvenz sei auch das Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) verfallen. Die 36 Flugzeuge würden nun nach und nach an die Leasinggeber zurückgegeben. Mit Monarch Airlines sind auch der Reiseveranstalter Monarch und fast alle anderen Töchter der Gruppe insolvent. Von Monarch überlebt nur die Wartungsfirma Monarch Aircraft Engineering. Sie wurde abgespalten und macht weiter.

Bis zu 110.000 Reisende sind vom Grounding betroffen. Sie müssen nun mit den A320 von Qatar Airways aus dem Ausland nach Großbritannien zurückgeflogen werden. Es sei die größte britische Rückführungsaktion aller Zeiten in Friedenszeiten, so britische Medien. Noch härter trifft es die 1858 Mitarbeiter, die entlassen wurden.

Wiederholt finanzielle Probleme

Monarch hatte angesichts der harten Konkurrenz durch Billigflieger in den letzten Jahren immer wieder akute finanzielle Probleme. Die Eigentümer mussten mehrmals Geld einschießen. Die fünftgrößte Fluglinie des Landes bediente zuletzt 49 Ziele rund ums Mittelmeer und in Urlaubsgebieten Europas.

Vor dem Grounding gab es Verkaufsgespräche mit Easyjet, Norwegian und Wizz Air. Viele Konkurrenten dürften aber wohl den Wegfall einer Mitbewerberin einer Übernahme von Monarch Airlines vorziehen.

Mehr zum Thema

Die letzte Fairey Gordon: Wurde seit 2019 restauriert.

Die weltweit letzte Fairey Gordon steht zum Verkauf

London Gatwick: Auch dieses Mal von der Panne betroffen.

Schon wieder technische Probleme bei britischer Flugsicherung - Airlines platzt der Kragen

Flugzeuge in Heathrow: Alles stand still.

Flugverkehr in Großbritannien steht stundenlang still - Easyjet, British Airways und Co. streichen Hunderte Flüge

ticker-vereinigtes-koenigreich uk grossbritannien

Britische und japanische Rüstungsindustrie vertiefen Zusammenarbeit

Video

latam airbus a320 lima feuer
Notfall am Flughafen Lima: Aus einem Triebwerk eines Airbus A320 schlugen so lange Zeit Flammen, dass auch eine Tragfläche des Jets von Latam Feuer fing.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack