Arbeiter im Airbus-Werk in Mobile: Zwischenfall mit Löschschaum.

Zwei A220 betroffenPanne im Airbus-Werk in den USA

Im Werk von Mobile wurde ohne Grund die Feuerlöschanlage ausgelöst. Der Löschschaum könnte zwei Airbus A220 in Mitleidenschaft gezogen haben.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Um 10 Uhr morgens ging beim Mobile Fire and Rescue Department ein Alarm ein. Ausgelöst worden war er im lokalen Airbus-Werk. Doch ausgerückt sind die Brandbekämpfer der Stadt im amerikanischen Bundesstaat Alabama nicht. Denn der Notruf wurde wenige Minuten später wieder storniert.

Das heißt nicht, dass es keinen Zwischenfall in der Fabrik von Airbus in Mobile gegeben hat. «Am Freitag, 13. September wurde außerhalb der Produktionszeiten die Feuerlöschanlage in einer der Produktionshallen ausgelöst», schreibt der Flugzeugbauer in einer Stellungnahme. Es habe aber keine Anzeichen für einen Brand gegeben und es seien keine Mitarbeiter verletzt worden.

Avionik beschädigt?

Die betroffene Halle im Werk von Mobile wurde vorübergehend geschlossen. Experten untersuchen jetzt, was zur Fehlfunktion der Feuerlöschanlage geführt hat. Zugleich wird geprüft, ob die beiden Flugzeuge in Mitleidenschaft gezogen wurden, die zum Zeitpunkt des Zwischenfalls in der Halle standen.

Bei den beiden Jets handelt es sich gemäß lokalen Berichten um Airbus A220. Das Brandbekämpfungsmittel könnte die Avionik beschädigt haben, die bereits in die Flieger eingebaut worden war. «Wir stehen in direktem Kontakt mit den Kunden und halten sie informiert», so Airbus.

Erster US-A220 für Delta

Gemäß dem Portal Les Ailes du Québec war eines der betroffenen Flugzeuge der allererste A220, der in den USA hergestellt wird. Er soll sich bei der Station zur Montage der Tragflächen befunden haben. Airbus hatte den Bau des neuen Regionalflugzeuges in Mobile erst Anfang August gestartet. Das erste Exemplar sollt im dritten Quartal 2020 fertig sein und an Kundin Delta Air Lines übergeben werden.

Mehr zum Thema

Airbus-Werk in Mobile, Alabama: Nun werden hier auch A220 fertig gebaut.

Airbus A220 - jetzt auch made in USA

Airbus A321 über den Pyramiden: In Ägypten soll in diesem Jahr eine neue Airline an den Start gehen.

Ägyptens größter Touristikkonzern plant eigene Fluggesellschaft - für Flüge nach Europa

Westliche Flugzeuge von Aeroflot: Russland führt ein eigenes Regelwerk für die Luftfahrt ein .

Ohne Westen: Russland baut eigenes Luftfahrt-Regelwerk auf

airbus a350 900 delta air lines

Anonymer Kunde bestellt 15 Airbus A350

Video

Snowbirds im Formationsflug: Die Flugstaffel fliegt ab 2030 mit Pilatus PC-21.
Über 50 Jahre setzten die Snowbirds auf heimische Strahlflugzeuge von Canadair. Nach der aktuellen Saison ist damit Schluss. Künftig werden die Pilotinnen und Piloten der kanadischen Kunstflugstaffel mit Flugzeugen von Pilatus begeistern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Sukhoi Su-57: Erstflug absolviert.
Die neue Variante des russischen Kampfjets soll nicht nur Pilotinnen und Piloten ausbilden, sondern künftig auch Kampfdrohnen koordinieren. Moskau positioniert die Sukhoi Su-57D damit noch stärker als Antwort auf amerikanische Tarnkappenflugzeuge wie die Lockheed Martin F-35.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
md 11 ups unglueck ntsb
Der tödliche Absturz einer McDonnell Douglas MD-11 von UPS im Jahr 2025 wurde durch ein beschädigtes Teil in der Triebwerksaufhängung ausgelöst. Nun ist klar: Boeing beschäftigte sich schon länger mit solchen Schäden, als bisher bekannt war. Und es gab weitere Fälle. Behörden und Airline wollen die Schwere des Problems nicht erkannt haben.
Timo Nowack
Timo Nowack