Arbeiter im Airbus-Werk in Mobile: Zwischenfall mit Löschschaum.

Zwei A220 betroffenPanne im Airbus-Werk in den USA

Im Werk von Mobile wurde ohne Grund die Feuerlöschanlage ausgelöst. Der Löschschaum könnte zwei Airbus A220 in Mitleidenschaft gezogen haben.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Um 10 Uhr morgens ging beim Mobile Fire and Rescue Department ein Alarm ein. Ausgelöst worden war er im lokalen Airbus-Werk. Doch ausgerückt sind die Brandbekämpfer der Stadt im amerikanischen Bundesstaat Alabama nicht. Denn der Notruf wurde wenige Minuten später wieder storniert.

Das heißt nicht, dass es keinen Zwischenfall in der Fabrik von Airbus in Mobile gegeben hat. «Am Freitag, 13. September wurde außerhalb der Produktionszeiten die Feuerlöschanlage in einer der Produktionshallen ausgelöst», schreibt der Flugzeugbauer in einer Stellungnahme. Es habe aber keine Anzeichen für einen Brand gegeben und es seien keine Mitarbeiter verletzt worden.

Avionik beschädigt?

Die betroffene Halle im Werk von Mobile wurde vorübergehend geschlossen. Experten untersuchen jetzt, was zur Fehlfunktion der Feuerlöschanlage geführt hat. Zugleich wird geprüft, ob die beiden Flugzeuge in Mitleidenschaft gezogen wurden, die zum Zeitpunkt des Zwischenfalls in der Halle standen.

Bei den beiden Jets handelt es sich gemäß lokalen Berichten um Airbus A220. Das Brandbekämpfungsmittel könnte die Avionik beschädigt haben, die bereits in die Flieger eingebaut worden war. «Wir stehen in direktem Kontakt mit den Kunden und halten sie informiert», so Airbus.

Erster US-A220 für Delta

Gemäß dem Portal Les Ailes du Québec war eines der betroffenen Flugzeuge der allererste A220, der in den USA hergestellt wird. Er soll sich bei der Station zur Montage der Tragflächen befunden haben. Airbus hatte den Bau des neuen Regionalflugzeuges in Mobile erst Anfang August gestartet. Das erste Exemplar sollt im dritten Quartal 2020 fertig sein und an Kundin Delta Air Lines übergeben werden.

Mehr zum Thema

Airbus-Werk in Mobile, Alabama: Nun werden hier auch A220 fertig gebaut.

Airbus A220 - jetzt auch made in USA

ticker-airbus-konzern-

Airbus bekommt 71 neue Bestellungen, kassiert aber auch zwölf Stornos im Juni

ticker-airbus-konzern-

Airbus und MTU gründen Gemeinschaftsunternehmen für Wasserstoff-Brennstoffzellenantrieb

Einer der Airbus A320-200 von Syrian Airlines, die derzeit fliegen: Er ist 25 Jahre alt.

Syrien erwartet acht neue Flugzeuge von Airbus

Video

Die brennende General Dynamics F-16 in Zakynthos: Der Pilot blieb unverletzt.
Nach einem Defekt am Fahrwerk musste eine General Dynamics F-16 der griechischen Luftwaffe auf der Insel Zakynthos notlanden. Der Pilot blieb unverletzt, doch der Kampfjet fing Feuer. Der Flughafen musste geschlossen werden.
Redaktion
starlux airlines silberner airbus a350 1000
Die Fluglinie aus Taiwan bekommt einen Airbus A350-1000 in silberner und einen in goldener Sonderlackierung. Den ersten der beiden Jets brachte der Starlux-Chef selbst nach Taipei.
Timo Nowack
Timo Nowack
cessna usa 250
Manchmal zeichnet ein Flugzeug mit seinem Flugverlauf ein Herz oder einen einfachen Schriftzug an den Himmel. Zum 250. Am Unabhängigkeitstag der USA hat eine Cessna R182 nun auch so etwas getan - aber auf einem anderen Level.
Timo Nowack
Timo Nowack