Maurice Flanagan: Vom Scheich Dubais und Königin Elizabeth ausgezeichnet.

Maurice FlanaganEmirates-Gründer ist tot

Der Scheich holte den British-Airways-Manager Maurice Flanagan nach Dubai. Der Brite entwarf dort eine neue Airline. Nun verstarb der Mitgründer von Emirates.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland

Sein Leben hätte auch anders ausgehen können. Der 1928 geborene Maurice Flanagan war ein vielversprechender Fußballspieler und die Blackburn Rovers zeigten Interesse an ihm. Später gewann er einen Drehbuch-Wettbewerb und wurde eingeladen, beim Fernsehen zu arbeiten. Doch der Mann aus Mittelengland wählte eine Karriere in der Luftfahrt. Hätte er es nicht getan, sähe die Branche heute vielleicht anders aus.

Flanagan wählte ein Praktikum bei der British-Airways-Vorgängerin Boac British Overseas Airways Corporation. Stufe und Stufe stieg er dort während 25 Jahren bis ins Topmanagement hoch. 1978 wurde Flanagan vom Scheich von Dubai abgeworben und Chef des nationalen Reisebüros. Doch Mohammed bin Rashid al-Maktoum hatte Größeres vor. Er holte den Briten und weitere Branchenexperten in eine kleine Expertengruppe. Der Auftrag war, eine profitable Fluggesellschaft auf dem Reißbrett zu erfinden.

Emirates startete und Flanagan wurde Chef

Zehn Monate lang arbeitete die Gruppe. Das Resultat war die Idee einer Fluglinie, welche die ideale Lage zwischen Ost und West nutzen würde. Zuerst sollte sie Air Dubai heißen. Doch der Scheich wollte das nicht. Am Ende wurde das Jungunternehmen simpel Emirates genannt. Vom Herrscher Dubais bekam es 10 Millionen Dollar Startkapital. Am 25. Oktober 1985 hob ein Airbus A300 in Richtung Karachi ab. Mit dem begann der steile Aufstieg von Emirates zur globalen Airline. Flanagan leitete das Unternehmen bis 2003.

Der Brite legte seine Hände danach nicht in den Schoß. Er war weiter für Emirates tätig und saß im Aufsichtsrat. Für seine Verdienste bekam er vom Scheich Dubais einen Lebenswerk-Preis und die britische Königin verlieh ihm den Most Excellent Order of the British Empire. Erst 2013 trat Sir Maurice Flanagan in den Ruhestand. Am Donnerstag (7. Mai) verstarb er in seinem Haus in London 86-jährig.

Mehr zum Thema

ticker-emirates

Emirates entwickelt barrierefreie Lounge-Suite und Kabinenkonzept

ticker-emirates

Italienische Fluggesellschaften wollen Emirates-Flüge von Mailand nach Lima verhindern

ticker-emirates

Emirates plant Airbus-A350-Einsätze um

ticker-emirates

15.588 Flüge: Emirates feiert 15. Genf-Jubiläum

Video

Anflug auf Tel Aviv mit Airbus A330 von Swiss: Vorerst nicht mehr möglich.
Jahrelang gehörte der Airbus A330 auf der Strecke zwischen Zürich und Tel Aviv zum gewohnten Bild. Doch damit ist vorerst Schluss: Swiss stellt im Sommer 2027 sämtliche Flüge auf Airbus A321 Neo um.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
latam airbus a320 lima feuer
Notfall am Flughafen Lima: Aus einem Triebwerk eines Airbus A320 schlugen so lange Zeit Flammen, dass auch eine Tragfläche des Jets von Latam Feuer fing.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin