Maurice Flanagan: Vom Scheich Dubais und Königin Elizabeth ausgezeichnet.

Maurice FlanaganEmirates-Gründer ist tot

Der Scheich holte den British-Airways-Manager Maurice Flanagan nach Dubai. Der Brite entwarf dort eine neue Airline. Nun verstarb der Mitgründer von Emirates.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Sein Leben hätte auch anders ausgehen können. Der 1928 geborene Maurice Flanagan war ein vielversprechender Fußballspieler und die Blackburn Rovers zeigten Interesse an ihm. Später gewann er einen Drehbuch-Wettbewerb und wurde eingeladen, beim Fernsehen zu arbeiten. Doch der Mann aus Mittelengland wählte eine Karriere in der Luftfahrt. Hätte er es nicht getan, sähe die Branche heute vielleicht anders aus.

Flanagan wählte ein Praktikum bei der British-Airways-Vorgängerin Boac British Overseas Airways Corporation. Stufe und Stufe stieg er dort während 25 Jahren bis ins Topmanagement hoch. 1978 wurde Flanagan vom Scheich von Dubai abgeworben und Chef des nationalen Reisebüros. Doch Mohammed bin Rashid al-Maktoum hatte Größeres vor. Er holte den Briten und weitere Branchenexperten in eine kleine Expertengruppe. Der Auftrag war, eine profitable Fluggesellschaft auf dem Reißbrett zu erfinden.

Emirates startete und Flanagan wurde Chef

Zehn Monate lang arbeitete die Gruppe. Das Resultat war die Idee einer Fluglinie, welche die ideale Lage zwischen Ost und West nutzen würde. Zuerst sollte sie Air Dubai heißen. Doch der Scheich wollte das nicht. Am Ende wurde das Jungunternehmen simpel Emirates genannt. Vom Herrscher Dubais bekam es 10 Millionen Dollar Startkapital. Am 25. Oktober 1985 hob ein Airbus A300 in Richtung Karachi ab. Mit dem begann der steile Aufstieg von Emirates zur globalen Airline. Flanagan leitete das Unternehmen bis 2003.

Der Brite legte seine Hände danach nicht in den Schoß. Er war weiter für Emirates tätig und saß im Aufsichtsrat. Für seine Verdienste bekam er vom Scheich Dubais einen Lebenswerk-Preis und die britische Königin verlieh ihm den Most Excellent Order of the British Empire. Erst 2013 trat Sir Maurice Flanagan in den Ruhestand. Am Donnerstag (7. Mai) verstarb er in seinem Haus in London 86-jährig.

Mehr zum Thema

Zu Beginn des Iran-Kriegs in Zürich geparkter Airbus A380 von Emirates: Die Golfairline sieht beste Buchungszahlen.

Emirates-Präsident: «Wir haben schon viele Krisen überstanden»

Boeing 777X: Schon sehr verspätet.

«Wir nehmen sie nicht ab»: Emirates weist erste zehn Boeing 777X zurück

U-Dream-Headrest im Einsatz: Aktuell nur auf drei Airbus a350 verfügbar.

Emirates macht das Nackenkissen überflüssig

ticker-emirates

Emirates hat Kabine des 100. Flugzeugs umgerüstet

Video

leav damakus syrien wassersalut
Mit Leav fliegt wieder eine deutsche Fluglinie nach Syrien und baut ihr Angebot direkt aus. Sundair soll bald folgen. Auch Eurowings zeigte in der Vergangenheit Interesse - will aktuell aber noch nicht wieder das Land ansteuern.
Timo Nowack
Timo Nowack
Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
delta kapitaen verlaedet gepaeck
Der Flug ab Atlanta hatte schon Verspätung und es war nur ein Mitarbeiter da, um das Gepäck ins Flugzeug zu laden. Da stieg ein Pilot von Delta Air Lines aus und packte mit an.
Timo Nowack
Timo Nowack