Emirates erhält Zulassung für umfassende Kabinenumbauten und komplexe Designänderungen

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Emirates Engineering hat als erstes Unternehmen in den Vereinigten Arabischen Emiraten das Design Organisation Approval (DOA) der General Civil Aviation Authority (GCAA) für größere Flugzeugmodifikationen im Rahmen von Supplemental Type Certificates (STCs) erhalten. Die direkte Zertifizierung der Arbeit von Emirates Engineering durch die GCAA ermöglicht es der Behörde, größere Modifikationen unabhängig zu prüfen und zu bearbeiten.

Adel Al Redha, stellvertretender Präsident und Operativchef von Emirates, sagt: «Diese Zulassung verändert unseren Ansatz bei Flugzeugmodifikationen grundlegend. Interne Konstruktions- und Zertifizierungskapazitäten geben uns die direkte Kontrolle über unsere Produktentwicklung und helfen uns, unsere Spezifikationen und unseren Zeitplan festzulegen.»

Emirates schreibt: «Diese erweiterte Zertifizierung wertet die bestehenden Kompetenzen von Emirates Engineering im Bereich kleinerer Modifikationen auf und ermöglicht nun auch umfassende Kabinenumbauten und komplexe Designänderungen. Dadurch erhält Emirates mehr Kontrolle über Zeitpläne, Kosten und Innovationsprioritäten. Bisher waren solche Großprojekte von externen Originalausrüstern (OEMs) oder Drittunternehmen im Bereich Design abhängig.» Die Zulassung umfasst Flugzeugtypen von Airbus und Boeing.

Die erweiterten Konstruktionskompetenzen soll Emirates direkt beim aktuellen Flottenmodernisierungsprogramm für Airbus A380 und Boeing 777 helfen. «Emirates Engineering hat nun mehr Kontrolle über die Umbauzeiten und ist somit unabhängiger von externen Designpartnern mit konkurrierenden Verpflichtungen», so der Konzern. «Über das Nachrüstungsprogramm hinaus eröffnet die erweiterte Designzulassung Möglichkeiten für zukünftige Innovationen in Kabinentechnologie und -konfiguration und unterstützt gleichzeitig die zukünftigen Produktions- und Fertigungsziele von Emirates Engineering für Teile und Komponenten. Die Designkompetenz ermöglicht es Emirates, geistiges Eigentum für Komponenten zu entwickeln, die anschließend lokal gefertigt werden können.»

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