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Klimaaktivisten

Mit Sekundenkleber gegen Lübeck Air

Die neue deutsche Fluggesellschaft hat ihren Erstflug absolviert. Beim Start von Lübeck Air gab es allerdings Proteste von Klimaaktivisten.

Lübeck Air

ATR 72 von Lübeck Air: Ersten Flug absolviert.

Der Flughafen Lübeck hat wieder Linienflüge. Am Montagmorgen (17. August) startete der erste Flug der hauseigenen Lübeck Air, einer so genannten virtuellen Fluggesellschaft. Das heißt, dass Lübeck Air zwar die Flugzeuge besitzt, aber keine eigene Betriebslizenz. Die Flüge werden von einer anderen Airline, in diesen Fall Air Alsie, durchgeführt. Ganz reibungslos verlief der Start aber nicht.

Die ATR 72 hob mit rund 30 Minuten Verspätung nach München ab. Rund 80 Protestierende versuchten vor dem Start, aufs Vorfeld des Flughafens Lübeck zu gelangen. Dort wollen sie sich mit Sekundenkleber am Boden festkleben, wie der Norddeutsche Rundfunk berichtet, und so auf die Klimaproblematik aufmerksam machen. Drei Demonstranten hatten sich Tickets für den Erstflug von Lübeck Air gekauft. Sie versuchten, sich beim Einsteigen ebenfalls festzukleben, wurden aber von der Polizei abgeführt.

Nach München und Stuttgart

Mit der ATR 72 steuert Lübeck Air jeden Werktag am frühen Morgen München an, mittags geht es nach Stuttgart und am späten Nachmittag erneut nach München. Sonntags ist ebenfalls die Stuttgart-Verbindung im Angebot sowie der späte Flug nach München.



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