A340-Flügel: Die Forscher tüfteln an den Airbus-Teilen.

Schlaue Flügel für die Umwelt

Forscher aus Braunschweig basteln an den Flügeln eines A340 - um durch die perfekte Strömungstechnik Emissionen zu verringern.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Principal Engineer - Flight Physics Simulation

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Dass die Reduktion von Emissionen und Treibstoffverbrauch in der Luftfahrtbranche gerade eines der wichtigsten Themen ist, ist inzwischen weitestgehend bekannt. Aber die Wege, die Produzenten, Airlines und Forscher gehen, sind verschieden. Nach leichteren Flugzeugen, Bio-Treibstoff und Solartechnik arbeitet man jetzt auch an der Optimierung der Dinge, die so essentiell dafür sind, ein Flugzeug in der Luft zu halten: Die Flügel.

Mehr Turbulenzen, mehr Schadstoffe

Wissenschaftler des Braunschweiger Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt (DLR) versuchen, mit neuartigen Flügeln den Schadstoffausstoss zu senken. Im Rahmen des Projekts „Clean Sky" - sauberer Himmel - tüfteln die Forscher an Aussenflügeln des Airbus A340.

Teile des Flügels werden mit so genannten „Laminarflügeln" ersetzt. Laminar heisst in diesem Fall das Gegenteil von turbulent. Und das widerum kennt jeder Passagier von den Momenten, in denen die Anschnallzeichen aufleuchten: Ungeordnete Luftbewegung mit einem grossen Widerstand. Die erzeugt nicht nur das Wackeln des Flugzeuges sondern eben auch einen höheren Treibstoffverbrauch.

Testflüge geplant

Laminarflügel sollen nun dafür sorgen, dass die Luft, die die Flügel umströmt und dem Flugzeug damit Auftrieb gibt, einen möglichs geringen Widerstand erzeugt, dadurch auch weniger Tubulenzen und schlussendlich eben auch weniger Emissionen.

Die Luft strömt mit geringstem Widerstand nah anliegend und gleichmässig um den größten Teil des Flügels. Mit A340-Testflügeln will man herausfinden, ob es möglich ist, bei einem gewöhnlichen Verkehrsflugzeug diese laminare Strömung auch auf Dauer zu halten.

Getestet wird noch an dem DLR-Forschungsflugzeug LFU 205. Ziel ist es aber, bald Flugversuche mit dem Airbus A340 zu starten.

Video

Business Class Centre Seats
Teilweise wird sie in Airbus A350-900 und A350-900 ULR nachgerüstet, ganz kommt sie später in der Boeing 777-9 zum Einsatz: die neue Langstreckenkabine von Singapore Airlines. Wir zeigen, was das neu vorgestellte Produkt ausmacht.
Peter Pfänder
Peter Pfänder
Die ehemalige D-AICD: Sie hat ihren Standplatz verlassen.
Seit Anfang 2022 steht am Flughafen Düsseldorf ein ehemaliges Condor-Flugzeug. Nun wurde der 28 Jahre alte Airbus A320 von seiner Position weggeschleppt. Denn der geheimnisvolle Eigentümer lässt prüfen, ob der Jet wieder abheben kann.
Timo Nowack
Timo Nowack
Bangkok Suvarnabhumi aus der Luft: Der Flughafen soll seine Kapazität verdoppeln.
Der Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi soll künftig 120 Millionen Fluggäste pro Jahr abfertigen, doppelt so viele wie heute. Dafür sind ein neues Südterminal und eine vierte Piste geplant. Und schon zuvor soll es eine Erweiterung geben.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies