Turbulenzen: Unangenehm für Passagiere und Airline.

Software und SensorenMit neuer Technik gegen Turbulenzen

Immer wieder werden Passagiere und Crewmitglieder bei unerwarteten Turbulenzen verletzt. Eine neue Technik soll die Piloten nun rechtzeitig warnen.

Top-Jobs

Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Condor Logo Stelle

Duty Manager Ground Handling Center im Schichtdienst (m/w/d)

Feste Anstellung
Condor Flugdienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (m/w/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Pilatus

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (w/m/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Challenger 650

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Vor wenigen Tagen wurden ein Passagier und zwei Flugbegleiter bei Turbulenzen auf einem Flug von San Juan nach Washington so schwer verletzt, dass sie ins Krankenhaus mussten. Es ist kein Einzelfall. Immer wieder verletzten sich Besatzungsmitglieder und Reisende bei unruhigen Flügen an Bord. American Airlines und Alaska Airlines testen darum nun neue Sensoren und eine Software, die helfen sollen, solche Vorfälle zu reduzieren.

Die neue Technik leitet Angaben über Turbulenzen in Echtzeit weiter und kann so andere Flugzeuge warnen. Diese können das betroffene Gebiet umfliegen. «Piloten geben normalerweise Probleme mit Turbulenzen erst nach der Landung weiter», zitiert die Zeitung Los Angeles Times Des Keany, zuständig für Flugplanung und Wettervorhersage bei American Airlines. «Mit der neuen Technologie geht das nun sofort.»

Airlines wollen auch Kosten sparen

Laut einer Berechnung eines Nasa-Projekts sind Turbulenzen ein Hauptgrund für Verletzungen im Luftverkehr und kosten Airlines durch Schäden bis zu 100 Millionen Euro. Jeder einzelne Zwischenfall kostet zwischen 28.000 bis 167.000 Dollar. Jedes Jahr sind seit 2002 zwischen zwölf und 76 Personen verletzt worden.

Die Airlines wollen also nicht nur Verletzungen verhindern, sondern auch Kosten sparen. Bislang entscheiden Piloten selbstständig, ob nach Turbulenzen Reparaturen oder sogar eine Notlandung nötig sind. Allerdings überschätzen sie die Schäden häufig. Die neuen Sensoren messen die Intensität des Zwischenfalls und bieten somit mehr Informationen, ob eine Inspektion nötig ist.

Mehr zum Thema

Cockpit eines Airbus A350 von Emirates: Turbulenzen fordern die Luftfahrt heraus.

Künstliche Intelligenz und Daten helfen Emirates, schwere Turbulenzen zu reduzieren

Flugzeuge in der Luft: Turbulenzen nehmen weiter zu.

Isländischer Forscher entwickelt präzisestes Modell zur Vorhersage von Turbulenzen

Flugzeug in den Wolken: DAs Risiko durch Turbulenzen steigt.

Singapur stuft Turbulenzen als ernstes Sicherheitsrisiko ein

Turbulenzen: Unangenehm für Passagiere und Airline.

Warum Turbulenzen für Airlines zum Milliardenproblem werden

Video

houston beinahe zusammenstoss
Mitte Dezember kam es über Houston beinahe zu einem Zusammenstoß zwischen einem Airbus A320 Neo und einer Embraer ERJ 145. Zuvor gab es ein Missverständnis zu einer Anweisung der Flugsicherung.
Timo Nowack
Timo Nowack
pia crew streit
Am Flughafen Jeddah sind zwei Crewmitglieder von Pakistan International Airlines aneinandergeraten. Die Fluglinie untersucht den Vorfall nun.
Timo Nowack
Timo Nowack
hund veraengstigt
Für viele Tiere ist das Feuerwerk in der Silvesternacht der reinste Horror. Hundehalterinnen und -halter suchen daher mit ihren Tieren Zuflucht an Flughäfen. Und das nicht nur in Deutschland.
Timo Nowack
Timo Nowack