Turbulenzen: Unangenehm für Passagiere und Airline.

Software und SensorenMit neuer Technik gegen Turbulenzen

Immer wieder werden Passagiere und Crewmitglieder bei unerwarteten Turbulenzen verletzt. Eine neue Technik soll die Piloten nun rechtzeitig warnen.

Top-Jobs

Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
logo aerotelegraph rund

Journalist:in Militärluftfahrt und Verteidigung

Medien
aeroTELEGRAPH
Top jobs
Home Office
Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Vor wenigen Tagen wurden ein Passagier und zwei Flugbegleiter bei Turbulenzen auf einem Flug von San Juan nach Washington so schwer verletzt, dass sie ins Krankenhaus mussten. Es ist kein Einzelfall. Immer wieder verletzten sich Besatzungsmitglieder und Reisende bei unruhigen Flügen an Bord. American Airlines und Alaska Airlines testen darum nun neue Sensoren und eine Software, die helfen sollen, solche Vorfälle zu reduzieren.

Die neue Technik leitet Angaben über Turbulenzen in Echtzeit weiter und kann so andere Flugzeuge warnen. Diese können das betroffene Gebiet umfliegen. «Piloten geben normalerweise Probleme mit Turbulenzen erst nach der Landung weiter», zitiert die Zeitung Los Angeles Times Des Keany, zuständig für Flugplanung und Wettervorhersage bei American Airlines. «Mit der neuen Technologie geht das nun sofort.»

Airlines wollen auch Kosten sparen

Laut einer Berechnung eines Nasa-Projekts sind Turbulenzen ein Hauptgrund für Verletzungen im Luftverkehr und kosten Airlines durch Schäden bis zu 100 Millionen Euro. Jeder einzelne Zwischenfall kostet zwischen 28.000 bis 167.000 Dollar. Jedes Jahr sind seit 2002 zwischen zwölf und 76 Personen verletzt worden.

Die Airlines wollen also nicht nur Verletzungen verhindern, sondern auch Kosten sparen. Bislang entscheiden Piloten selbstständig, ob nach Turbulenzen Reparaturen oder sogar eine Notlandung nötig sind. Allerdings überschätzen sie die Schäden häufig. Die neuen Sensoren messen die Intensität des Zwischenfalls und bieten somit mehr Informationen, ob eine Inspektion nötig ist.

Mehr zum Thema

ticker-ryanair

Boeing 737 Max von Ryanair muss nach Turbulenzen umkehren - medizinische Versorgung für Fluggäste nötig

Cockpit eines Airbus A350 von Emirates: Turbulenzen fordern die Luftfahrt heraus.

Künstliche Intelligenz und Daten helfen Emirates, schwere Turbulenzen zu reduzieren

Flugzeuge in der Luft: Turbulenzen nehmen weiter zu.

Isländischer Forscher entwickelt präzisestes Modell zur Vorhersage von Turbulenzen

Flugzeug in den Wolken: DAs Risiko durch Turbulenzen steigt.

Singapur stuft Turbulenzen als ernstes Sicherheitsrisiko ein

Video

alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack
amsterdam schiphol schneemann
Der Schnee sorgt für Chaos und Hunderte Flugausfälle am größten Flughafen der Niederlande. Trotz der harten Bedingungen hat das Bodenpersonal in Amsterdam offenbar Spaß bei der Arbeit.
Timo Nowack
Timo Nowack