Ein Blick auf die Inhalte von Monarchs «Mood Food Box».

Billigflieger MonarchMit Lakritz-Eis und Seetang gegen Stress

Echinacea, Laktritze, Seetang und mehr: Mit speziellen Snacks will Monarch Airlines seinen Passagieren Nervosität und Magengrummeln nehmen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Monarch Airlines sorgt sich um die Urlaubsstimmung seiner Fluggäste: Der Billigflieger hat in einer Umfrage unter 2000 britischen Urlaubern herausgefunden, dass 33 Prozent der Befragten die Ferien frühestens ab Tag drei genießen und 52 Prozent die Zeit am Flughafen als die stressigste der ganzen Reise empfinden. Gutes Essen hebt demnach dagegen bei 60 Prozent die Reisestimmung. An dem Punkt will die Fluggesellschaft nun ansetzen - mit einer Snackbox. «Die Mood Food Box zielt darauf ab, die Reiseerfahrung von dem Moment an angenehmer zu machen, an dem Kunden am Gate ankommen», schreibt Monarch.

Vor dem Start soll Echinacea- und Laktritze-Eiscreme das Immunsystem anregen und «die Symptome von Husten und Erklärungen reduzieren, da 39 Prozent der Briten meinen, dass die krank werden, wenn sie reisen oder Urlaub machen», so der Low Cost Carrier. Grüntee- und Lavendel-Reiskuchen sollen die Passagiere dann beim Take-off entspannen. Nach etwa 30 Minuten Flugzeit serviert Monarch einen Tee, der Kamille, Fenchelsamen, Seetang sowie Zitronenmelisse enthält und gut für Magen und Verdauung seien soll. Dazu gibt es ein Seetang-Plätzchen mit einem süß-salzigen Umami-Geschmack.

Nahrungspsychologe und Pilz-Tomaten-Pulver

Oxford-Nahrungspsychologe Charles Spence, der die Snacks zusammen mit dem Koch Josef Youssef für Monarch entwickelt hat, sagt: «Geringerer Luftdruck, trockene Kabinenluft und Motorenlärm hemmen die Geschmackswahrnehmung, aber Umami ist der einzige der grundlegenden Geschmackssinne, der es schafft, dieses Barriere zu durchbrechen», so Spence. «Darum bestellen auch so viele Passagiere an Bord Tomatensaft oder Bloody Mary.»

Vor dem Aussteigen erhalten die Reisenden dann noch einen süß-karamellisierten Nussriegel, bedeckt mit Pilz-Tomaten-Pulver, von dem Monarch verspricht, dass er die Sinne weckt und neue Energie für die Ankunft am Urlaubsort verleiht.

Wenn Sie in den Genuss - oder auch nicht - dieser Snacks kommen sollten, würden wir uns über einen Erfahrungsbericht freuen.

Mehr zum Thema

Das Rätsel um den Tomatensaft: Die Forscher meinen, es gelöst zu haben.

Wie Tomatensaft und Fluglärm zusammenhängen

Turbulenzen-Visualisierung der Nasa: In den kommenden Jahren dürften die Flüge wackeliger werden.

Was passiert eigentlich bei Turbulenzen?

Simons Cat (2.v.l.) und einige Freunde: Die Katze ist einer der Stars im Kanal Paws and Relax.

Süße Tiere lindern Flugangst

Produktion bei Gate Gourmet: Auch das Amuse-Bouche wird von Hand zubereitet.

Zwischen Curry und Geschnetzeltem: Die XL-Küche, in der das Flugzeugessen entsteht

Video

airbus a340 600 lufthansa abschied duesseldorf
Der erste von vier Airbus A340-600 von Lufthansa hat Düsseldorf wieder verlassen. Der lange Vierstrahler winkte zum Abschied.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg