Die britische <a href="https://www.aerotelegraph.com/mit-einer-boeing-727-gegen-oelkatastrophen">Oil Spill Response Limited wird mit ihrer Boeing 727</a> aktiv, wenn es irgendwo zu einer Naturkatastrophe kommt - etwa einer Ölpest.

Oil Spill ResponseMit einer Boeing 727 gegen Ölkatastrophen

Die britische Oil Spill Response ist auf die Bekämpfung von Ölteppichen spezialisiert. Ihre neueste Wunderwaffe ist eine umgebaute Boeing 727.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Es ist ein Auftragnehmer, bei dem eigentlich alle hoffen, dass man ihn nie braucht. Die britische Oil Spill Response Limited (OSRL) wird nur gerufen, wenn es irgendwo zu einer Naturkatastrophe kommt. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Bekämpfung von ausgelaufenem Öl auf den Weltmeeren. Aktionäre sind alle großen Ölkonzerne von BP über Chevron, Cnooc, Exxon, Petronas bis Shell.

Dabei setzt Oil Spill Response auch Flugzeuge ein. Sie versprühen Chemikalien, die dafür sorgen, dass ein Ölteppich sich leichter bekämpfen lässt. Bislang setzte sie dafür militärische Transportflugzeuge vom Typ Lockheed Hercules C-130 ein. Doch deren Unterhalt wird immer teurer. Zudem werden die Propellerflugzeuge seltener. Deshalb habe man sich nach einem Ersatz umgesehen, so Oil Spill Response.

Tanks für 15 Tonnen Sprühflüssigkeit

Vergangenes Jahr fanden die Experten von Oil Spill Response die Lösung. Das Unternehmen schaffte sich zwei Boeing 727-200 an, die zuvor Fedex gehört hatten. Der Flugzeugtyp weise ein hohes Leistungsgewicht auf, hohe Frachtkapazität, eine robuste Konstruktion und tiefe Kapitalkosten, so das Unternehmen. Seither wurden die Flugzeuge zur Vorbereitung des neuen Einsatzgebietes umgebaut. Kernstück ist der Einbau eines Tanks für 15 Tonnen Sprühflüssigkeit und eine Sprühvorrichtung.

Die Aufsichtsbehörden in Großbritannien, Europa und den USA – CAA, Easa und FAA – haben diese Änderungen inzwischen abgesegnet. Seit April 2016 sind die beiden Boeing 727 mit der Kennzeichnung G-OSRA und G-OSRB deshalb nun einsatzbereit. Sie sind am Robin Hood Airport Doncaster Sheffield stationiert und werden von T2 Aviation betrieben. Die 727 sei viel schneller einsetzbar, nennt Oil Spill Response einen weiteren Vorteil.

Flug auf rund 50 Meter Höhe

Der Einsatz der Boeing 727 ist spektakulär. Sie fliegen auf einer Höhe von nur 50 Metern über die Meeresoberfläche. Um die Wirksamkeit zu verbessern, helfen Begleitflugzeuge, die genaue Stelle zu eruieren, wo die Flüssigkeit abzulassen ist. Das ist aus dem großen Flugzeug schwierig zu erkennen.

Neben den Hercules C-130 und Boeing 727 setzt Oil Spill Response ergänzend auf weitere Flieger. Bei kleineren Unfällen werden eine Piper PA-31 Navajo oder eine Embraer 110 Bandeirante eingesetzt.

Erfahren Sie in der oben stehenden Bildergalerie mehr über die Flieger von Oil Spill Response und sehen Sie eine Boeing 727 in Aktion.

Mehr zum Thema

boeing 737 max 10 island

Boeing treibt Arbeiten an neuem Flugzeugmodell voran - und das soll größer als die 737 Max werden

Die Boeing 777-9, die größere Variante der 777X am am Gate in Seattle/Tacoma: Passt.

Boeing sammelt Bestellungen für mehr als 130 Flugzeuge ein - darunter 28 Boeing 777X

ticker-boeing-1

Boeing und U.S. Navy testen erstmals Tarnkappendrohne MQ-25A Stingray

ticker-boeing-1

Boeing liefert im März weniger Flugzeuge aus

Video

Das Heck ragt in den Himmel.
Eine Boeing 787 fiel am Gate in Frankfurt auf die Nase. Am Vortag soll es eine Fehlermeldung und einen Technikauftrag für den Dreamliner on Lufthansa gegeben haben.
Timo Nowack
Timo Nowack
guayaquil airbus a350 iberia
Es sollte ein freudiger Moment werden, aber endete mit einem Flugzeug, das nicht mehr abheben konnte. Am Flughafen Guayaquil in Ecuador ist ein Airbus A350 von Iberia beim Wassersalut mit einem Feuerwehrfahrzeug kollidiert.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die D-ABPQ liegt auf der Nase: Die Boeing 787-9 sollte nach Los Angeles fliegen.
Zwischenfall am Flughafen Frankfurt: Das Bugfahrwerk einer Boeing 787 von Lufthansa knickte am Gate ein. Der Dreamliner wurde dabei erheblich beschädigt. Es gab auch mehrere Verletzte unter Crew und Bodenmitarbeitenden.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin