Ryanair-Jets: Bald in Richtung Übersee unterwegs?

So will Ryanair auf die Langstrecke

Lufthansa und Co. aufgepasst: Noch nie waren die Pläne von Ryanair so konkret, auch Langstrecken anzubieten. Nun verriet Chef Michael O'Leary Details dazu.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

«Die Preise auf Langstrecken sind zu hoch.» Dieser Aussage von Ryanair-Chef Michael O'Leary stimmen wohl eine ganze Reihe Reisender zu. Offenbar will der exzentrische Manager daraus nun wirklich Kapital schlagen. Schon lange deutete er an, mit Ryanair ins Langstrecken-Geschäft einsteigen zu wollen. Meist tat man das aber als weiteres Hirngespinst oder PR-Gerede ab. Doch nun scheint der Plan doch konkreter zu werden. Es bestehe ein großes Wachstumspotenzial in dem Bereich, so O'Leary diese Woche an einer Veranstaltung. Und er hat auch schon ziemlich genaue Vorstellungen, wie eine Transatlantik-Ryanair operieren würde.

Anfangs würde Ryanair von drei europäischen Städten aus drei Destinationen in den USA anfliegen – mit sieben Flugzeugen. Jedes Jahr, so O'Leary beim World Low Cost Airline Congress in London, würde dann die Flotte um sieben Flieger wachsen. Die Ticketpreise, so der Manager laut der französischen Wirtschaftszeitung Les Echos, dürften bei zehn Euro beginnen. Insgesamt peilt O'Leary mit Ryanair eine Langstreckenflotte von 40 bis 50 Fliegern an.

40 bis 50 Flieger

Auch eine Neuerung dürfte es geben, sagte er laut dem Fachmagazin Aviation Week. Anders als auf der Kurz- und Mittelstrecke soll es bei Ryanair auf der Langstrecke eine Business Class geben – und wohl auch Essen für die Economy-Passagiere. Doch bis es so weit ist, müssten laut O'Leary auch die Bedingungen stimmen. «Das alles kann erst passieren, wenn wir ein paar Flieger bekommen», sagte er bei der Konferenz. Diese müssten sehr effizient sein und «billiger». Billiger als was – das spezifizierte er nicht. O'Leary ist bekannt dafür, dass er mit solchen Aussagen die Flugzeughersteller zu Rabatten aufruft.

Mehr zum Thema

ticker-ryanair

Boeing 737 Max von Ryanair kommt bei Landung mit Winglet der Piste gefährlich nahe

ticker-ryanair

39 Prozent der Ryanair-Aktionärinnen und -Aktionäre stimmen gegen Michael O’Learys Vergütung

ticker-ryanair

Ryanair-Chef widerspricht Darstellung nach Fensterbruch

Flugzeuge in Heathrow: Alles stand still.

Flugverkehr in Großbritannien steht stundenlang still - Easyjet, British Airways und Co. streichen Hunderte Flüge

Video

Herabfallende Deckenverkleidung: Die passagiere waren in Panik.
Kurz nach dem Start in Mashhad geriet eine Boeing 737 von Sepehran Airlines in Schwierigkeiten. Videos zeigen heftige Vibrationen, durch die sich große Teile der Deckenverkleidung lösten und in den Gang fielen. Die Crew erklärte eine Luftnotlage und kehrte zum Flughafen zurück.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Mann auf dem Vorfeld in Paris: Mitarbeitende des Airports konnten ihn stoppen.
Ein Mann ist am Flughafen Paris-Charles de Gaulle offenbar durch die Sicherheitsbarrieren gelangt und bis aufs Vorfeld vorgedrungen. Flughafenmitarbeiter verfolgten ihn mit einem Dienstfahrzeug und konnten ihn stoppen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Die Notrutsche wird abtransportiert: Verzögerungen beim Abflug der Boeing 767 von Austrian Airlines.
Eine versehentlich ausgelöste Notrutsche sorgte bei einer Boeing 767 von Austrian Airlines in Montreal für Verspätung. Die Rutsche musste ausgebaut und die betroffene Tür gesperrt werden. Dadurch durften statt 209 nur noch 141 Passagiere mit nach Wien fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin