Ryanair-Jets: Bald in Richtung Übersee unterwegs?

So will Ryanair auf die Langstrecke

Lufthansa und Co. aufgepasst: Noch nie waren die Pläne von Ryanair so konkret, auch Langstrecken anzubieten. Nun verriet Chef Michael O'Leary Details dazu.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

«Die Preise auf Langstrecken sind zu hoch.» Dieser Aussage von Ryanair-Chef Michael O'Leary stimmen wohl eine ganze Reihe Reisender zu. Offenbar will der exzentrische Manager daraus nun wirklich Kapital schlagen. Schon lange deutete er an, mit Ryanair ins Langstrecken-Geschäft einsteigen zu wollen. Meist tat man das aber als weiteres Hirngespinst oder PR-Gerede ab. Doch nun scheint der Plan doch konkreter zu werden. Es bestehe ein großes Wachstumspotenzial in dem Bereich, so O'Leary diese Woche an einer Veranstaltung. Und er hat auch schon ziemlich genaue Vorstellungen, wie eine Transatlantik-Ryanair operieren würde.

Anfangs würde Ryanair von drei europäischen Städten aus drei Destinationen in den USA anfliegen – mit sieben Flugzeugen. Jedes Jahr, so O'Leary beim World Low Cost Airline Congress in London, würde dann die Flotte um sieben Flieger wachsen. Die Ticketpreise, so der Manager laut der französischen Wirtschaftszeitung Les Echos, dürften bei zehn Euro beginnen. Insgesamt peilt O'Leary mit Ryanair eine Langstreckenflotte von 40 bis 50 Fliegern an.

40 bis 50 Flieger

Auch eine Neuerung dürfte es geben, sagte er laut dem Fachmagazin Aviation Week. Anders als auf der Kurz- und Mittelstrecke soll es bei Ryanair auf der Langstrecke eine Business Class geben – und wohl auch Essen für die Economy-Passagiere. Doch bis es so weit ist, müssten laut O'Leary auch die Bedingungen stimmen. «Das alles kann erst passieren, wenn wir ein paar Flieger bekommen», sagte er bei der Konferenz. Diese müssten sehr effizient sein und «billiger». Billiger als was – das spezifizierte er nicht. O'Leary ist bekannt dafür, dass er mit solchen Aussagen die Flugzeughersteller zu Rabatten aufruft.

Mehr zum Thema

ticker-ryanair

Ryanair ätzt gegen Deutschland und das DLR, um in Österreich Druck zu machen

ticker-ryanair

Ryanair startet Flüge von Bremen nach Kalabrien

ticker-ryanair

Sunweb setzt künftig auch auf Ryanair-Flüge

Bombardier Challenger 3500: Die Ryanair Group hat vier Flugzeuge im Portfolio.

Ryanairs geheime Bombardier-Challenger-Flotte

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil