Ryanair-Jets: Bald in Richtung Übersee unterwegs?

So will Ryanair auf die Langstrecke

Lufthansa und Co. aufgepasst: Noch nie waren die Pläne von Ryanair so konkret, auch Langstrecken anzubieten. Nun verriet Chef Michael O'Leary Details dazu.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

«Die Preise auf Langstrecken sind zu hoch.» Dieser Aussage von Ryanair-Chef Michael O'Leary stimmen wohl eine ganze Reihe Reisender zu. Offenbar will der exzentrische Manager daraus nun wirklich Kapital schlagen. Schon lange deutete er an, mit Ryanair ins Langstrecken-Geschäft einsteigen zu wollen. Meist tat man das aber als weiteres Hirngespinst oder PR-Gerede ab. Doch nun scheint der Plan doch konkreter zu werden. Es bestehe ein großes Wachstumspotenzial in dem Bereich, so O'Leary diese Woche an einer Veranstaltung. Und er hat auch schon ziemlich genaue Vorstellungen, wie eine Transatlantik-Ryanair operieren würde.

Anfangs würde Ryanair von drei europäischen Städten aus drei Destinationen in den USA anfliegen – mit sieben Flugzeugen. Jedes Jahr, so O'Leary beim World Low Cost Airline Congress in London, würde dann die Flotte um sieben Flieger wachsen. Die Ticketpreise, so der Manager laut der französischen Wirtschaftszeitung Les Echos, dürften bei zehn Euro beginnen. Insgesamt peilt O'Leary mit Ryanair eine Langstreckenflotte von 40 bis 50 Fliegern an.

40 bis 50 Flieger

Auch eine Neuerung dürfte es geben, sagte er laut dem Fachmagazin Aviation Week. Anders als auf der Kurz- und Mittelstrecke soll es bei Ryanair auf der Langstrecke eine Business Class geben – und wohl auch Essen für die Economy-Passagiere. Doch bis es so weit ist, müssten laut O'Leary auch die Bedingungen stimmen. «Das alles kann erst passieren, wenn wir ein paar Flieger bekommen», sagte er bei der Konferenz. Diese müssten sehr effizient sein und «billiger». Billiger als was – das spezifizierte er nicht. O'Leary ist bekannt dafür, dass er mit solchen Aussagen die Flugzeughersteller zu Rabatten aufruft.

Mehr zum Thema

Von außen und innen zu sehen: der Fenster-Schaden an der Boeing 737.

Was auf dem Ryanair-Flug geschah, bevor der Passagier aus dem Fenster gesogen wurde

ticker-ryanair

Ryanair schließt Fünfjahresvertrag mit Google Cloud

ticker-ryanair

Ryanair: Sechs neue Marokko-Strecken an den deutschen Flughäfen Hahn, Karlsruhe/Baden-Baden, Köln/Bonn und Nürnberg

ticker-ryanair

Gericht verurteilt randalierenden Passagier in Polen zu Geldstrafe

Video

vietnam airlines vn34 fuel dump
Eine falsche Beladung kann dazu führen, dass ein Flugzeug nicht rechtzeitig abheben kann. Der Ladesplan der Boeing 787 von Vietnam Airlines zeigt nun aber: Beim Vorfall am Flughafen München war dies nicht der Grund für das zu späte Abheben des Dreamliners.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die stehen gebliebene Boeing 787 von Vietnam Airlines nach der Landung in München: Die Blackbox wird ausgewertet.
Die Boeing 787-9 von Vietnam Airlines hinterließ beim missglückten Start in München Spuren am Ende der Piste und setzte während der Rotation mit dem Heck auf. Das bestätigt nun die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung. Die Ermittelnden untersuchen neben technischen und menschlichen Faktoren auch mögliche organisatorische Einflüsse.
Timo Nowack
Timo Nowack
Zerstörter Flieger von Mahan Air: Insgesamt wurden im Krieg gemäß der Regierung in Teheran 100 zivile Flugzeuge getroffen.
Insgesamt sollen es rund 100 sein: Im Iran wurden laut Angaben des Landes weit mehr zivile Flugzeuge durch Angriffe der USA oder Israels zerstört oder beschädigt, als bisher bekannt war. Für das Land ist das ein riesiges Problem.
Timo Nowack
Timo Nowack