Sandburg an einem Strand in Malaysia: Hoffen auf das Wunder.

MH370: Piloten-Häuser durchsucht

Ein krimineller Hintergrund beim Verschwinden von Flug MH370 wird immer wahrscheinlicher. Nun haben Polizisten die Häuser der Piloten durchsucht.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Bereits in der vergangenen Woche nahmen die internationalen Medien die Cockpit-Crew von Flug MH370 unter die Lupe. Der Kopilot, so hieß es, sei ein Playboy, nehme Damenbesuch mit ins Cockpit und rauche dort auch gelegentlich. Doch der Verdacht versandete mit der Zeit. Wie die Nachrichtenagentur Reuters nun berichtet, liegt der Fokus der Ermittlungen auf den Pilot und seinen Kopiloten.

Die malaysische Polizei durchsuchte am Samstagnachmittag (Ortszeit) das Haus des 53-jährigen Kapitäns Zaharie Ahmad Shah. Auch das Heim des 27-jährigen Kopiloten Fariq Abdul Hamid wurde durchforstet. Über konkrete Ergebnisse der Durchsuchung wurde bislang nicht informiert. Offenbar will die Polizei Erkenntnisse über Reisen der beiden gewinnen, aber auch über politische und religiöse Ansichten. Auch ihr Umfeld wird überprüft.

Suchtrupps umgeleitet

Daneben werden auch die Passagierlisten nochmals genauer unter die Lupe genommen. Die Schritte folgten kurz nach einer Pressekonferenz der Regierung. In der wurde klar, dass sich die Hinweise auf Sabotage an der Boeing 777 von Flug MH370 verdichten. Malaysias Ministerpräsident Najib Razak erklärte, es seit ziemlich wahrscheinlich, dass jemand an Bord der Maschine die Kommunikationsgeräte absichtlich abgeschaltet habe. Dann habe der Flieger tatsächlich absichtlich gedreht und eine Route Richtung Nordwesten aufgenommen.

Man werde die Suchtrupps nun dementsprechend an anderen Orten einsetzen, heißt es weiter. Länder, die im neuen Suchgebiet liegen, habe man informiert, damit sie sich gegebenenfalls an der Suche beteiligen. 14 Nationen, 43 Schiffe und 58 Flugzeuge sind bisher an der riesigen Suchaktion beteiligt.

Noch keine absolute Gewissheit

Doch trotz der neuen Entwicklungen hüten sich die Ermittler, definitive Aussagen zum Schicksal der verschwundenen Boeing 777 zu machen. Chefermittler Azharuddin Abdul Rahman erklärte gegenüber der britischen Zeitung The Telegraph, dass eine Entführung «nur eine von zahlreichem Möglichkeiten» sei, die man untersuche. Dass das Flugzeug bei einer Entführung nun irgendwo sicher gelandet ist, scheint indes unwahrscheinlich. Eher möglich sei, dass es abstürzte, nachdem der Treibstoff ausgegegangen ist.

Sehen Sie hier noch einmal die Pressekonferenz der malaysischen Regierung:

Mehr zum Thema

ticker sin-kung airways

Sin-Kung Airways startet Frachtbetrieb

Piloten von Air Asia: Künftig sollen sie viel weiter fliegen.

Air Asia beglückt Airbus mit Order für bis zu 70 A321 XLR - und plant globales Wachstum

ticker-malaysian-airlines

Im Bild: Malaysia Airlines präsentiert Airbus A330 mit Manchester-United-Sonderlackierung

Boeing 737 Max über Kuala Lumpur: Malaysia Airlines ordert Nachschub.

Malaysia Airlines gibt Airbus einen Korb - bis zu 60 weitere Boeing 737 Max bestellt

Video

airbus a321 lr etihad airways dus
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für massive Einschränkungen im Luftverkehr. Auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich sitzen daher Flugzeuge von Golfairlines fest. Welche Jets von Emirates, Qatar Airways und Co. an welchen Flughäfen stehen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Alarm für Einwohnerinnen und Einwohner: Flughafen Dubai International.
Nach iranischen Angriffen haben die Vereinigten Arabischen Emirate ihren Luftraum teilweise geschlossen und den Flugverkehr gestoppt. Auch der Flughafen Dubai, an dem rund 20.00 Reisende festsitzen, wurde getroffen. Am Airport Abu Dhabi kam sogar ein Mensch ums Leben.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Timo Nowack
Timo Nowack
bolivien el elto c 130
Eine Lockheed C-130 Hercules der bolivianischen Luftwaffe ist am Flughafen El Alto verunglückt. Das Flugzeug, das für die Zentralbank des Landes unterwegs war, kam erst außerhalb des Flughafengeländes zum Liegen. Etliche Menschen kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack