Militärflughafen auf Diego Garcia: Wurde MH370 abgeschossen?

Ehemaliger Airline-Chef«USA schossen MH370 ab»

Der verschollene Flug MH370 ist für Verschwörungstheoretiker ein gefundenes Fressen. Nun schaltet sich ein Ex-Airline-Chef ein und erhebt Vorwürfe.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Das Mysterium um MH370 ließ Marc Dugain keine Ruhe. Der Chef der inzwischen pleite gegangenen französischen Regionalairline Proteus Airlines und Buchautor machte sich auf die Reise auf die Malediven - weit ab von dort, wo die internationalen Suchteams eigentlich den Flieger vermuten. Dort suchte er Antworten, was mit der Boeing 777 von Malaysia Airlines passiert ist, die im März von Radar verschwand und bis heute nicht aufgetaucht ist.

Er habe, so schreibt er in einem Beitrag für das Magazin Paris Match, mit verschiedenen Urlaubern und Einheimischen gesprochen. Sie hätten behauptet, die Boeing im Tiefflug gesehen zu haben. Ein Fischer habe sogar das Logo der Airline erkannt. Ähnliche Schilderungen hatte es schon im März gegeben. Doch die Theorie wurde verworfen und man suchte im südlichen Indischen Ozean.

Plante jemand mit MH370 einen Anschlag?

Die Sichtungen seien ganz in Richtung des Atolls Diego Garcia gemacht worden. Und das ließ Dugain zu einem heiklen Schluss kommen: Die USA haben den Passagierjet abgeschossen. Der Grund: Auf der Insel Diego Garcia unterhalten die Vereinigten Staaten einen Stützpunkt mit Militärflughafen und eine Überwachungsstation. Offenbar habe man den Flieger beobachtet und sei zu dem Schluss gekommen, dass ein Hacker die Kontrolle über den Jet erlangt habe und eine Attacke ähnlich dem 11. September plane. Daher habe man schließlich den tief fliegenden Jet abgeschossen.

Doch wie glaubwürdig ist die Theorie von Dugain? Eine Bestätigung von offizieller Stelle gibt es logischerweise nicht. Auch Emirates-Chef Tim Clark hat bereits Zweifel geäußert, dass alle Informationen, die es zu MH370 gibt, an die Öffentlichkeit gelangten. «Irgendjemand weiß, was passiert ist», schreibt Dugain.

Nur eine anonyme Quelle

Der einzige, der Dugain bestätigt, ist ein britischer Geheimdienstagent, der angeblich anonym bleiben will. Er solle lieber aufhören, nach der Wahrheit zu suchen, so der Agent zu Dugain. Er würde Risiken eingehen. Doch die Wahrheit, so die anonyme Quelle, werde so oder so einmal ans Licht kommen.

Mehr zum Thema

Piloten von Air Asia: Künftig sollen sie viel weiter fliegen.

Air Asia beglückt Airbus mit Order für bis zu 70 A321 XLR - und plant globales Wachstum

ticker-malaysian-airlines

Im Bild: Malaysia Airlines präsentiert Airbus A330 mit Manchester-United-Sonderlackierung

Boeing 737 Max über Kuala Lumpur: Malaysia Airlines ordert Nachschub.

Malaysia Airlines gibt Airbus einen Korb - bis zu 60 weitere Boeing 737 Max bestellt

Boeing 777 von Malaysia Airlines mit dem Kennzeichen 9M-MRO: Wo liegt das Wrack von Flug MH370?

Zehn Jahre nach dem Verschwinden könnte eine neue MH370-Suche starten

Video

airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack
antonov leipzig 14
Aufgrund des russischen Angriffskriegs musste die ukrainische Frachtfluggesellschaft ihre Basis nach Deutschland verlegen. aeroTELEGRAPH hat Antonov Airlines und ihre An-124 am Flughafen Leipzig/Halle besucht.
Timo Nowack
Timo Nowack